Am 3. April 2026 hat unsere Vereinsfamilie Nachwuchs bekommen: Elena Niklaus, die Tochter unseres NLB Radballers Sämi Niklaus, wurde geboren. Mit ihren ersten Lebenstagen sorgt sie bereits jetzt für viel Freude.
Den Eltern Sämi und Luzia Niklaus sowie der ganzen Familie geht es gut, und sie geniessen die ersten gemeinsamen Momente mit ihrem Nachwuchs. Auch die stolzen Schwestern Julia und Leonie freuen sich über ihr neues Familienmitglied.
Wir gratulieren herzlich zur Geburt von Elena und wünschen der jungen Familie alles Gute, viel Glück und viele schöne gemeinsame Momente. 👶🎉❤️
Am 4. März 2026 hat unsere Vereinsfamilie Nachwuchs bekommen: Eliana wurde gegen 2 Uhr morgens geboren. Mit 3365 g und 52 cm ist sie zwar noch ganz klein, sorgt aber bereits jetzt für viel Freude.
Den Eltern Katja Leu und Philipp Braun sowie der ganzen Familie geht es gut, und sie geniessen die ersten gemeinsamen Tage mit ihrem Nachwuchs.
Wir gratulieren herzlich zur Geburt von Eliana und wünschen der jungen Familie alles Gute, viel Glück und viele schöne gemeinsame Momente. 👶🎉❤️
Die erste Runde der Nationalliga A im Radball wurde am Samstag in Mosnang ausgetragen. Das Team Oftringen mit Feldspieler Andreas Zaugg und Torhüter Rafael Stadelmann zeigte dabei einen gelungenen Saisonstart und holte aus drei Partien zwei Siege und eine Niederlage.
Im ersten Spiel trafen die Aargauer auf den Lokalmatador Mosnang 1. Oftringen geriet bereits früh mit 0:3 in Rückstand, wobei alle drei Gegentreffer aus direkt verwerteten Eckbällen resultierten. Mit zunehmender Spieldauer fand das Duo besser ins Spiel und konnte den Rückstand zeitweise verkürzen. In der zweiten Halbzeit erhitzten sich die Gemüter zunehmend, was den Spielfluss hemmte und sich negativ auf die Leistung der Oftringer auswirkte. Schlussendlich musste man sich Mosnang mit 3:7 geschlagen geben.
Im zweiten Spiel gegen Winterthur präsentierte sich Oftringen deutlich verbessert. Der Start gelang optimal und die Wiggertaler gingen früh mit 1:0 in Führung. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, zur Halbzeit stand es 3:3. Dank eines sehenswerten Eckballtores sowie eines schön herausgespielten Konters entschieden Zaugg und Stadelmann die Partie am Ende knapp, aber verdient mit 5:4 für sich.
Das dritte Spiel gegen Mosnang 2 verlief klar zugunsten der Oftringer. Mit einem sehr guten Start, konsequenter Verteidigungsarbeit und einer starken Eckballquote übernahmen sie rasch die Kontrolle über das Spiel. Bereits zur Halbzeit führte Oftringen mit 4:1. Auch in der zweiten Hälfte liessen sie nichts mehr anbrennen und siegten deutlich mit 8:2.
Mit sechs Punkten aus drei Spielen gelang Andreas Zaugg und Rafael Stadelmann damit ein erfreulicher Einstand in die neue Nationalliga-A-Saison.
Die Vorfreude der eingeladenen Gäste zum 58. Invaliden- und Behinderten-Ausflug des Veloclubs Oftringen war wie immer sehr gross. So trafen sich dann pünktlich um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung Oftringen 51 Teilnehmer zur diesjährigen Ausfahrt. Der Konvoi mit 15 Personenwagen umfasste 30 Gäste, 15 Chauffeure und 6 Personen des Samaritervereins Oftringen, wie immer alle ehrenamtlich und unentgeltlich mit dabei.
Wie meistens, war auch dieses Jahr der Wettergott wieder auf unserer Seite. Er bescherte uns trockenes, sonniges und warmes Herbstwetter. Wie immer waren die eingeladenen Gäste im Ungewissen, wo sich unser diesjähriges Ausflugsziel befindet. Umso grösser war dann das Rätselraten unserer Gäste wohin uns die diesjährige Reise führt?
Die Autokolonne nahm dann die Tour unserer geplanten Route unter die Räder. Die Fahrt ins Grüne über Land, Wiesen und Höhen führte uns vorerst nach Zofingen, Mühlethal, Uerkheim, Bottenwil, Schöftland, Wittwil nach Unterkulm. Weiter ging es mit schöner Fernsicht über den Böhler nach Teufenthal, Dürrenäsch. Kurzer Halt, dann weiter nach Leutwil, Birrwil, Beinwil mit wunderschöner Sicht auf den Hallwilersee. Alsdann weiter über Mosen, Schwarzenbach nach dem über Beromünster gelegenen Herlisberg.
Im Wirtshaus zum Herlisberg – ein geschichtsträchtiges, wunderschönes Restaurant- mit Rundblick auf das Seetal und den Baldeggersee, wurden wir vom Personal freundlich empfangen. Der Apero auf der Terrasse wurde durch das Schwyzer-Oergeli Trio Fyrabig Oergeler musikalisch umrahmt.
Nachher verschob sich die Gesellschaft zum schmackhaften Zvieri aus der Küche des Landgasthauses zum Herlisberg im uns zugewiesenen schönen Saal. Unsere Gäste machten es sich alsdann gemütlich an den Tischen und genossen das feine Zvieri unter Begleitung volkstümlicher Klänge der Fyrabig Oergeler.
Für uns war es, einmal mehr, sehr schön zu sehen, wie sich die mitgereisten behinderten und beeinträchtigten Menschen an diesem Tag freuten. Sie genossen es sehr, einmal einen Tag ausserhalb ihres gewohnten Umfeldes erleben zu dürfen. Ihre leuchtenden Augen und die fröhlichen Gesichter entschädigen uns immer wieder für unseren Aufwand. Schon heute freuen sie sich auf einen hoffentlich weiteren Ausflug im nächsten Jahr.
Um ca. 17.30 Uhr fuhren wir unsere Gäste individuell wieder nach Hause zu ihren Wohndomizilen. Anschliessend trafen sich die Chauffeure und die Mitglieder des Samaritervereins Oftringen, wie üblich, zu einem kleinen Umtrunk im Restaurant Bar You in Oftringen.
Es bleibt uns nur noch der Dank an unsere Chauffeure, an die Mitglieder des Samaritervereins Oftringen, an die Fyrabig Oergeler sowie die treuen Sponsoren, welche uns diese Veranstaltung immer wieder ermöglichen.
Veloclub Oftringen Invalidenausflug 2025 Hans Stadelmann
Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg gelang zum 13. Mal in ihrer Karriere den Finaleinzug.
Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg haben es geschafft, sie werden den VC Oftringen am 18. Oktober in Oberbüren zum 13. Mal in ihrer langen Radballlaufbahn im NLA-Final vertreten. Dies gelang ihnen zum ersten Mal vor 20 Jahren im Jahr 2005.
Nachdem die beiden 2017 mit dem aktiven Radballsport aufhörten, begann Andreas Zaugg 2020 wieder mit dem wettkampfmässigen Radballsport auf höchstem Niveau. 2020 (Schweizermeister) und 2021 (Silbermedaille) stand er zusammen mit Lukas Schönenberger für den RMV Mosnang zwei Mal auf dem Podium. Von da an spielte Zaugg zusammen mit Patrick Luder in der NLA für den VC Oftringen. Nachdem die vierte Saison mit Patrick Luder äusserst erfolgreich begonnen hat, wurde Luder viel zu früh durch einen tragischen Arbeitsunfall aus dem Leben gerissen.
Nach kurzer Trainingszeit harmonierten sie bereits wieder sehr gut
Rafael Stadelmann erklärte sich bereit, nach 8 Jahren Pause vom Radballsport, seinem langjährigen Spielpartner Andreas Zaugg zur Seite zu stehen, um die Saison gemeinsam zu beenden. Nach kurzer Trainingszeit harmonieren die beiden bereits wieder sehr gut, auch wenn noch einige Feinheiten optimiert werden können. In der 1. Finalrunde in Altdorf schafften die beiden mit guter Leistung den Einzug in den NLA-Final, dem Höhepunkt im Schweizer Radball.
Die Oftringer begannen stark, führten in den beiden ersten Spielen bis kurz vor Schluss mit 2 Toren Vorsprung und gaben in beiden Spielen den sicher geglaubten Sieg aus den Händen. Trotzdem durften sie zufrieden sein. Immerhin sind das zwei der drei Topteams in der NLA. Im dritten Spiel gegen den aktuellen Schweizermeister aus Altdorf erkämpften sie sich ein 5:5 Unentschieden. Mit viel Selbstvertrauen, aber dem Bewusstsein, dass das vierte Spiel über den Finaleinzug oder das Ausscheiden richten kann, gingen beide Teams mit Vorsicht ins Spiel. Frauenfeld führte zur Halbzeit mit 2:0 Toren. Die Oftringer erspielten sich in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit Chance um Chance, aber für mehr als dem Anschlusstreffer reichte es nicht. Am Schluss schafften die Frauenfelder sogar noch die Siegestreffer zum 4:1 Endstand.
Mit dem Rücken zur Wand im letzten Spiel
Nun standen die Oftringer mit dem Rücken zur Wand, mussten gegen das Team Altdorf 2 (Schweizer Meister 2023) mindestens Unentschieden spielen, um den Finaleinzug zu schaffen. Nachdem die Routiniers in der Halbzeit 0:1 hinten lagen und die Kräfte langsam schwanden, schafften die beiden dank zwei Toren in den ersten 50 Sekunden der zweiten Halbzeit das Spiel zu drehen und nachdem ihnen sogar noch der erste Eckballtreffer des Tages gelang, schaukelten sie dieses Mal das Spiel gekonnt über die Zeit und gewannen 3:2.
Die Spieler Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg sowie die Betreuer Kari Zaugg und Adrian Ruf und alle Oftringer Supporter freuten sich über den Finaleinzug mindestens so fest, wie vor 20 Jahren bei ihrer Premiere.
Am 3. September 2025 durfte unser Verein besonderen Zuwachs feiern: Clara hat um 13:40 Uhr das Licht der Welt erblickt. Mit 3325 Gramm und 52 Zentimetern ist sie zwar noch klein, aber schon jetzt voller Neugier auf die Welt und die Abenteuer, die sie gemeinsam mit ihrer Schwester Livia, ihrem Mami (Sarah Banz) und ihrem Papi erleben wird.
Der jungen Familie geht es gut, und sie geniesst die ersten kostbaren Momente zu viert. Wir gratulieren von Herzen und wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft. ❤️
Der heute 72-Jährige spielte beim VC Oftringen Radball, war Trainer und Funktionär – und nun setzt er die Radball-velos des Clubs instand.
Eigentlich steht Herbert Zaugg nicht gerne im Mittelpunkt. Wenn es darum geht, Leistungen hervorzuheben, verweist er lieber auf andere. Dabei hat er es sehr wohl verdient, einmal näher vorgestellt zu werden. Denn er ist, auch wenn er das vielleicht nicht gerne liest, auch ein bisschen der «Mister VC Oftringen». Doch der Reihe nach.
Herbert Zaugg, heute 72, besucht die Oberstufe im Schulhaus Sonnmatt, als er den Radballsport kennenlernt. Fritz Nöthiger, ein Klassenkamerad, macht ihm ein Schnuppertraining schmackhaft. Daraus wird mehr: eine Leidenschaft, die ihn durchs Leben begleitet. «Offenbar war ich nicht der Untalentierteste», bemerkt er mit einem Schmunzeln, «es hat mich sofort gepackt.»
Mit Nöthiger in der NLA
Zaugg und Nöthiger bilden ein Duo, zuerst bei den Junioren, danach bei den Aktiven. 1980 gelingt mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft in der Nationalliga B ein erster Coup, mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse feiern die beiden einen weiteren Grosserfolg. Meisterehren bleiben zwar aus, der VCO bewegt sich meistens im Mittelfeld der Tabelle. Aber Zaugg zählt – wie Nöthiger – während Jahren zu national bewährten Radballkräften. Während Nöthiger vor allem das Tor hütet, ist Zaugg als Feldspieler aktiv.
Als die Karriere zu Ende geht, bleibt er seinem Sport verbunden – als Trainer und Funktionär. Er wird J&S-Coach, betreut die Oftringer Radballer, vermittelt ihnen Wissen und Tipps, sitzt im OK, als in der Oberfeld-Turnhalle der traditionelle GP Oftringen vor grossem Publikum ausgetragen wird. Was immer er tut: Geld gibt es dafür natürlich nicht. «Der VCO war für mich und ganz viele andere stets eine Herzensangelegenheit», sagt Herbert Zaugg.
Regelmässig im Sonnmatt-Schulhaus
Das Velo ist in seinem heutigen Alltag immer noch zentral. Zum einen unternimmt er mit seinem E-Bike regelmässig ausgedehnte Ausflüge. Zum anderen kümmert er sich im Keller des Sonnmatt-Schulhauses um die Radballvelos des VC Oftringen. Der ehemalige Abteilungsleiter, der oft am Schreibtisch sass, hat durchaus eine handwerkliche Ader und zeigt Geschick als Velomechaniker. Regelmässig steht er an zwei Abenden pro Woche im Einsatz.
Seit rund drei Jahrzehnten spielt er zwar selbst nicht mehr Radball, verfolgt aber die Szene aufmerksam und coacht ausserdem ein Duo: Sein Sohn Andreas vertritt zusammen mit Rafael Stadelmann den VCO in der Nationalliga A. Darauf ist Herbert Zaugg stolz – und darauf, dass Andreas im Nachwuchsbereich mit jenem Eifer dabei ist, den ihm sein Vater vorgelebt hat.
Was fasziniert den Pensionär heute noch am Sport, den er vor 58 Jahren entdeckt hat? «Mir kommt das Ganze vor wie eine grosse Familie», erklärt er, «jeder kennt jeden, und im Radball dominiert der Kommerz nicht wie in anderen Bereichen. Und das Spiel ist einfach toll. Technik, Kraft, Kondition, Durchhaltevermögen – es braucht einiges, um auf ein hohes Niveau zu gelangen.»
Ausflug mit Beeinträchtigten
Herbert Zaugg ist nicht nur für den Veloclub tätig, sondern auch als Organisator eines speziellen Events. Vor 58 Jahren rief der VCO den jährlichen Ausflug für Menschen mit einer Beeinträchtigung ins Leben. Nun organisiert Zaugg einmal pro Jahr zusammen mit Hans Stadelmann den Anlass, an dem jeweils 40 bis 50 Personen teilnehmen. «Wir versuchen, den Teilnehmenden ein schönes Programm mit einem feinen Mittagessen und Musik zu bieten», sagt er,
«die Dankbarkeit, die wir von den Leuten erhalten, ist jedes Mal riesig.» Und darum macht er vorläufig weiter. Auch wenn ihn Rückenschmerzen plagen. Aber ein richtiger Radballer hält einiges aus.
Eine kleine aber feine Nachwuchs-Delegation des Veloclub Oftringen, angeführt von den frischgebackenen U19-Junioren-Schweizermeistern Andri und Heikki, ist am vergangenen Samstag beim Umzug des Oftringer Kinderfestes mitmarschiert bzw. mitgefahren. Bei Kaiserwetter durften die jungen Sportler der begeisterten Oftringer Bevölkerung am Strassenrand eine kleine Kostprobe ihres Könnens auf dem Radballvelo demonstrieren und dabei feine Gummibärli verteilen. Der VCO bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und tatkräftigen Helfern für den gelungenen Auftritt.
Mit abwechslungsreichen Übungen und wertvollen Tipps von erfahrenen Radballern wurde der Tag für die Jungen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie feilten an ihrer Technik, stellten ihre Geschicklichkeit unter Beweis und sammelten wertvolle Erfahrungen auf dem Spielfeld. Nach den intensiven Trainingsmomenten wartete ein kulinarisches Highlight: Familie Eberhard verwöhnte alle mit einem köstlichen Mittagessen, das neue Energie für weitere spannende Spiele lieferte.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Radballer aus Rothenburg – euer Besuch hat den Tag noch besonderer gemacht!
Die Vorfreude der eingeladenen Gäste zum 57. Invaliden- und Behinderten-Ausflug des Veloclubs Oftringen war wie immer sehr gross. Pünktlich um 13 Uhr startete der Konvoi mit 13 Autos, 21 Gästen und 6 Personen des Samaritervereins Oftringen zur Fahrt ins Blaue.
Der Wettergott war dieses Jahr ausnahmsweise nicht voll auf der Seite der Reisenden. Es war bewölkt mit einem kalten Wind, jedoch trocken. Wie immer waren die eingeladenen Gäste im Ungewissen, wo sich das diesjährige Ausflugsziel befindet und es wurde munter geraten, wohin die Reise führt. Die Fahrt führte durch Wälder, Höhen und über Wiesen vorerst via Safenwil, Uerkheim, Reidermoos, Altishofen zu einem kurzen Halt auf der Richentaler-Höhe, leider ohne klare Fernsicht. Weiter ging es nach Ebersecken, Zell, Willisau auf den Menzberg. Dort angekommen, brach dann erfreulicherweise die Sonne doch noch durch den bewölkten Himmel. Im Hotel Menzberg wurde die Reisegesellschaft sehr freundlich mit volkstümlichen Klängen der Fyrabig-Örgeler empfangen. Für den Apéro auf der Terrasse war es leider zu kalt. Alle machten es sich gemütlich an ihren Tischen und warteten gespannt auf das schmackhafte Mittagessen/Zvieri. Hedwig Christen wurde mit einer Blumenschale und etwas Süssem zu ihrem heutigen 95. Geburtstag beschenkt.
Es war einmal mehr sehr schön zu sehen, wie sich die mitgereisten beeinträchtigten Menschen an diesem Ausflug erfreuten. Sie genossen es alle sehr, einmal einen Tag ausserhalb ihres gewohnten Umfeldes erleben zu dürfen. Ihre leuchtenden Augen und die fröhlichen Gesichter entschädigen die Helfer immer wieder für ihren Aufwand.
Nach dem Essen wurden die Gäste individuell wieder nach Hause geführt. Anschliessend trafen sich alle Helfer noch zu einem kleinen Umtrunk. Es bleibt uns nur noch der Dank an die Chauffeure, die Mitglieder des Samaritervereins Oftringen, die Fyrabig-Örgeler sowie die treuen Sponsoren, welche diese Veranstaltung immer wieder ermöglichen.
Veloclub Oftringen Invaliden-Ausfahrt 2024 Hans Stadelmann
Der VCO Oftringen hat wieder einmal bewiesen, dass es keine bessere Art gibt, den Sommer zu genießen, als mit dem Fahrrad in den Bergen unterwegs zu sein. In diesem Jahr führte uns unser traditionelles Trainingslager nach Châtel, einem malerischen Ort in den französischen Alpen, der wie geschaffen ist für unvergessliche Radtouren. Von atemberaubenden Abfahrten bis hin zu geselligen Abenden in der gemütlichen Unterkunft. Die Tage in Châtel waren gefüllt mit sportlicher Herausforderung und gemeinschaftlichem Spaß. Jede Fahrt bot neue Ausblicke auf die majestätische Alpenlandschaft, und auch der kulinarische Genuss kam nicht zu kurz. Die regionale Küche hat uns die nötige Energie für die langen Touren gegeben. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für die großartige Zeit und freuen uns schon jetzt auf das nächste Abenteuer auf zwei Rädern. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – mit neuen Zielen, neuen Herausforderungen und vielen weiteren unvergesslichen Momenten auf dem Rad!
Patrick Luder ist Radballer und Groom auf dem Zweiergespann seines Bruders. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Kombination kam.
Hoch oben über Oftringen, in der Nähe des Landgasthofs Bad Lauterbach, befindet sich der Bauernhof der Familie Luder.
Patrick Luder, 27, ist dort aufgewachsen. Und heute wieder dort tätig. «Obwohl ich vom Bauern erst nichts wissen wollte», sagt er. Luder lernte Schreiner, arbeitete auch auf diesem Beruf. Als dann ein neues Gebäude entstand, interessierte ihn der heimatliche Hof wieder mehr. Seit einem Jahr ist er nun dort angestellt, wo auch sein älterer Bruder Marcel tätig ist. Dieser wird irgendwann den Hof übernehmen.
Marcel Luder ist leidenschaftlicher Gespannfahrer. Mit seinem Zweiergespann auch an internationalen Anlässen unterwegs. Und motivierte Patrick, als Groom ebenfalls in den Fahrsport mit einzusteigen. In einer Position, die vergleichbar ist mit jener des Beifahrers in einem Motorrad-Seitenwagen. «Ich bin Lenkhilfe, trage dazu bei, dass das Gespann stabil unterwegs ist», umschreibt er seine Rolle auf dem Gespann.
Pferde wurden auf dem Hof der Luders schon immer gehalten, geritten ist er jedoch schon länger nicht mehr. «Ich bin da reingerutscht, mittlerweile gefällt es mir aber auch. Ich werde das wohl noch einige Jahre machen», blickt Patrick Luder vor-aus. «Es ist einfach extrem zeitaufwendig, wenn man international unterwegs ist.» Dienstags oder mittwochs erfolgt die Anreise zum Turnier. Am darauffolgenden Sonntag oder Montag ist er wieder zu Hause. Zwei- bis dreimal pro Jahr ist dies der Fall. Der Aufwand wurde im letzten Jahr belohnt. In Le Pin in Frankreich holten die Luders sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft die Silbermedaille.
Denn Patrick Luder ist nicht nur Gespannfahrer und Angestellter auf dem Hof, er ist auch noch Radballer. Und dies erst noch auf höchstem nationalem Niveau.
In einem Ferienkurs hat alles begonnen
Elfjährig war Luder, als in einem Ferienpass-Kurs auf dem Oftrin-ger Obristhof Radballlektionen angeboten wurden. Velo fuhr er als Junge schon gern, auch den Weg in die Schule hinunter ins Dorf legte er radelnd zurück. «Dazu ist es ein Ballsport,man spielt es mit einem Partner zu-sammen. Das gefällt mir», erklärt der 27-Jährige seine Faszination für die Sportart Radball.
Er trat dem VC Oftringen bei, das nötige Talent brachte er ebenfalls mit, und stieg bis in die erste Mannschaft auf. Wo er heute mit Routinier Andreas Zaugg zusammenspielt und in der NLA aktuell den dritten Platz belegt.
Sechs Turniere in der regulären Saison
Auch diese Sportart dürfte er noch einige Jahre betreiben, in der Regel stehen zwei Trainings pro Woche auf dem Programm. An sechs Samstagen pro Jahr sind Meisterschaftsrunden an-gesetzt, die jeweils in Turnier-form in einer der Heimhallen eines NLA-Clubs stattfinden. Dazu kommen je nach sportlichem Abschneiden ein Halbfinal- und ein Finalturnier sowie Freundschaftsturniere ausserhalb der Meisterschaftsperiode, die von Januar bis in den Spätsommer hinein dauert, mit einer Pause im Juli und August.
Die Luders führen nicht nur den Hof hoch über Oftringen, sondern führen auch im Auftrag Holzer- und Gärtnerarbeiten aus. Zusammen mit zwei Sportarten auf hohem Niveau ergibt dies ein Pensum, das nicht immer leicht zu bewältigen ist. «Bei Schönwetterperioden im Sommer kann es schon viel werden», sagt Luder. Ist er lieber Radballer oder mit dem Pferde-gespann unterwegs? «In der Radballhalle halte ich mich lieber auf», sagt er.
Keine Aktivitäten auf dem Hof an einem Spieltag
Als Leistungssportler muss Luder auch darauf achten, dass er sich optimal auf einen Wettkampf vorbereiten kann. Nicht immer einfach, wenn man auf einem Bauernhof lebt. Am Tag einer Radballrunde steht Patrick Luder als Arbeitskraft in der Landwirtschaft nicht zur verfügung. «Dann schlafe ich aus, mache möglichst wenig, trinke am Morgen Kaffee und esse vor der Abfahrt einen Teller Teigwaren.» Etwa eine Stunde vor dem Start der Runde treffen Andreas Zaugg und er am Spielort ein, um dann in der technisch anspruchsvollen Sportart möglichst viele Bälle im gegnerischen Tor zu versenken und mit viel Körperbeherrschung in der Abwehr möglichst wenige Treffer einzukassieren.
Der Sonntag schliesslich gehört in der Regel der Freundin, die im Solothurnischen ebenfalls auf einem Bauernhof lebt. In Patrick Luders Leben hat ganz vieles Platz, und das vermutlich noch für einige Zeit.
Am gestrigen Freitag, dem 15.03.2024, versammelte sich die 115. Generalversammlung des Veloclub Oftringens imRestaurants FC Clubhaus in Oftringen. Mit über 50 begeisterten Mitgliedern wurde die Versammlung begleitet.
Höhepunkte des Abends waren die verdienten Ehrungen im Bereich Radball, die mit Stolz verliehen wurden:
Den ersten Platz im SM-Finale U15 sicherten sich Heikki und Andri.
Auf dem zweiten Rang im SM-Finale NLB brillierten Mäthu und Sämi.
Den dritten Platz im SM-Finale belegten 3. Liga Jery und Efi.
Der Fleisspreis für die meist besuchten Trainings ging dieses Jahr an Daniel Meyer, gefolgt von Frieder Maedje und Julian Lanzenecker.
Anerkennung und Dank wurden auch an verdiente Persönlichkeiten des Vereins ausgesprochen:
Herbert Zaugg für seine fleissige Arbeit als Velomechaniker.
Simon Ruf und Tobias Braun für ihre engagierte Arbeit als Social Media- und Homepage-Manager.
Jessica Zaugg für ihr Engagement im Mitgliederwesen.
sowie unseren Radballtrainer Michael Eberhard, Andreas Zaugg, Jeremia Flury, Efraim Flury und Daniel Hunziker.
Ein besonderer Moment war die Überreichung des Jahresmeisterschaftspokals 2023, der nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen erstmals an Urs Braun verliehen wurde. Den zweiten Platz sicherte sich Bruno Hürlimann, dicht gefolgt von Simon Ruf auf dem dritten Platz.
Freudig verkündeten wir außerdem die Partnerschaft mit unserem neuen Goldsponsor, Zubler und Partner AG. Wir danken herzlich für die zukünftige Unterstützung!
Das Heft zur Generalversammlung mit den Jahresberichten der einzelnen Abteilungen kann hier (-> Heft) im PDF-Format heruntergeladen werden.
Gestern fand in der Turnhalle Sonnmatt der zweite Trainingstag unseres Radball-Nachwuchses statt. Nebst Taktik- und Krafttrainings, gab es auch ein Crashkurs zum Velo flicken unseres Radballmechanikers Herbert Zaugg 🛠️🧰
Vielen Dank ❤️🙏🏼 an alle Beteiligten, welche solche Tage für unsere Jungs ermöglichen.
Heute fand in Oftringen der erste, von zwei, Trainingstagen statt. Unser Radballnachwuchs übte sich dabei in Regelkunde, Technikübungen, Schussübungen, Kraftübungen & polysportiven Aktivitäten.
Die Vorfreude der eingeladenen Gäste zum 56. Invalidenausflug des Veloclubs Oftringen war wie immer sehr gross. So trafen sich dann pünktlich um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung Oftringen 46 Teilnehmer am diesjährigen Ausflug. Der Konvoi mit 14 Personenwagen umfasste 26 Gäste, 14 Chauffeure und 6 Personen des Samaritervereins Oftringen, wie immer ehrenamtlich und unentgeltlich dabei.
Bei sonnigem Herbstwetter machte sich dann die Autokolonne, unter der Leitung der Organisatoren Herbert Zaugg und Hans Stadelmann, auf die Tour des geplanten Ausfluges. Wie immer waren die eingeladenen behinderten und beeinträchtigten Mitmenschen im Ungewissen, wo sich unser diesjähriges Ziel befindet. Umso grösser war dann das Rätselraten unserer Gäste, wohin die Reise führt?
Die Fahrt ins Grüne durch Wälder und über Wiesen führte uns vorerst nach Zofingen über Strengelbach und Vordemwald, Balzenwil, St.Urban nach Roggwil. Leider wurde dann unsere Fahrt durch ein unvorhergesehenes gesundheitliches Problem eines unserer Gäste plötzlich unterbrochen. Es machte sich nun bezahlt, dass unser Ausflug alljährlich durch den Samariterverein Oftringen betreut wird. Die Person wurde sofort optimal betreut und versorgt. Die herbeigerufene Ambulanz führte sie dann ins Spital Langenthal zur dortigen Betreuung. Glücklicherweise konnte sie dann nach diversen Untersuchen noch gleichentags wieder entlassen werden.
Die Fahrt ging dann weiter über Aarwangen, Kestenholz, Oensingen, Balsthal, Holderbank über Langenbruck, Bärenwil, Santelhöchi zum Bergrestaurant Blüemlismatt in Egerkingen.
Auf der wunderschönen Blüemlismatt wurden wir von volkstümlichen Klängen der Fyrabig Oergeler empfangen. Auf der Gartenterrasse wurde uns ein feiner Apéro serviert. Leider war die Fernsicht nicht optimal, sonst hätten wir die Aussicht auf die herrliche Bergwelt geniessen können. Dafür wurden wir dann mit einem schmackhaften Mittagessen/Zvieri, unter Begleitung der Oergeler, entschädigt.
Für uns war es, einmal mehr, sehr schön zu sehen, wie sich die mitgereisten behinderten und beeinträchtigten Menschen an diesem Tag freuten. Sie genossen es sehr, einmal einen Tag ausserhalb ihres gewohnten Umfeldes erleben zu können. Ihre leuchtenden Augen entschädigen uns immer wieder für unseren Aufwand. Schon heute freuen sie sich auf einen hoffentlich weiteren Ausflug im nächsten Jahr.
Um ca. 17.00 Uhr fuhren wir unsere Gäste individuell wieder nach Hause. Anschliessend trafen sich die Chauffeure und die Mitglieder des Samaritervereins Oftringen, wie immer, zu einem kleinen Umtrunk im Restaurant You in Oftringen.
Es bleibt uns nur noch der Dank an unsere Chauffeure, an die Mitglieder des Samaritervereins Oftringen, an die Fyrabig Oergeler sowie die treuen Sponsoren, welche uns diese Veranstaltung immer wieder ermöglichen.
Am Samstag, 11. Juni 2022, haben wir das 113-jährige Bestehen unseres Vereins mit einem Jubiläums-Ausflug gefeiert. Ein Tag, der sowohl mit dem Zweck unseres Vereins verbunden war als auch einen Bezug zum heutigen gesellschaftlichen Trend gehabt hat, dem E-Bike. Wir haben das Velo in den Mittelpunkt unseres Anlasses gestellt!
Treffpunkt war um 08:00 Uhr bei der Turnhalle Sonnmatt. Dort haben wir uns zuerst mit Kaffee und Gipfeli/Nussgipfel für einen ereignisreichen Tag gestärkt. Bereits am morgen früh war strahlend blauer Himmel und Sonnenschein, der erste Punkt auf der Checkliste für einen Super-Tag also bereits vollumfänglich erfüllt. Auf die Autos aufgeteilt sind wir dann nach Huttwil zur Firma FLYER AG (www.flyer-bikes.com) gestartet. Auf einem interessanten Werkrundgang wurde uns die Geschichte der FLYER – von Philippe Kohlbrenners «roter Büffel» bis zum neusten Uproc X E-Mountainbike – und die Montagestrassen der Velos gezeigt.
Danach wollten wir natürlich wissen, wie sich die FLYER fahren. Wir erhielten alle ein FLYER E-Bikes und folgten unseren beiden Guides auf eine Tour durchs «Ämmitau». Abseits der Hauptstrassen ging es über Hügel und Täler durch eine wunderschöne Gegend, vorbei an Bauernhäusern, Wiesen und Kühen bis nach Schmidigen. Im (ehemaligen) Kuhstall der «Speisewirtschaft zum Wilden Mann» wurden wir mit einem leckeren Mittagessen gestärkt, bevor wir das nächste Stück bis zur Schaukäserei in Affoltern (www.emmentaler-schaukaeserei.ch) in Angriff nahmen.
In der Schaukäserei entdeckten wir auf einer interaktiven «digitionellen» Tour die Geschichte der Marke und die Produktion des Emmentaler AOP, dem König der Käse. Natürlich gab es dazu auch ein paar «Müsterli» von verschieden lang gereiftem Emmentaler zum Probieren.
Von Affoltern führte unsere Tour dann wieder zurück bis nach Huttwil. Mit einem E-Bike konnten die 40 Kilometer und 800 Höhenmeter ohne grössere Anstrengungen absolviert werden, sodass wir alle noch genügend fit für einen Abschlusstrunk wieder zurück in der Sonnmatt waren 🙂