WAS IST RADBALL?
Radball gehört wie Kunstrad zur Disziplin des Hallenradsports. Auf speziellen Fahrrädern wird versucht, vorwiegend mit dem Vorderrad den Ball im 2×2 Meter Tor zu versenken. In einem Radballteam spielen zwei Spieler. Ein Torhüter und ein Feldspieler, wobei auch der Torhüter im Feld spielen darf und umgekehrt.
Die Ursprünge des Radballs reichen bis ans Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als der Kunstradfahrer Nick Kaufmann einen kleinen Hund mit dem Vorderrad zur seite schob und damit unbeabsichtigt die Idee zu einer neuen Sportart lieferte. Radball verbreitete sich rasch, kam bald nach Europa und führte 1930 zu den ersten Weltmeisterschaften.
RADBALL SPIELFELD
Das Spielfeld ist international genormt, ist 14 Meter lang und 11 Meter breit. Es ist umgeben von einer 30 Zentimeter hohen Schrägbande. Die Spielzeit beträgt 2 x 7 Minuten mit einer Halbzeitpause von maximal 2 Minuten.
BALL
Der Ball ist aus Stoff gefertigt und hat einen Durchmesser von ca. 18 Zentimeter. Das Gewicht des Balls muss zwischen 500 und 600 Gramm liegen. Bei Freistössen kann der Ball Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen.
