Zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze – Medaillenregen für Oftringer Junioren

Am vergangenen Wochenende fanden in Stäfa ZH die Junioren-Schweizermeisterschaften im Radball statt. Der VC Oftringen war gleich mit vier Nachwuchsteams in den Kategorien U11, U13 und U17 im Finalturnier vertreten und durfte sich mit dem Gewinn von vier mal Edelmetall über eine stattliche Medaillenausbeute freuen. Für das erste Highlight aus Oftringer Sicht sorgten Silas Zaugg und Finn Stadelmann in der kleinsten Kategorie U11. In ihrer ersten gemeinsamen Saison sicherten sie sich sensationell die Goldmedaille – dies 13 Jahre nachdem ihre Väter in der NLA den letzten Meistertitel nach Oftringen holten. Sie setzten sich hauchdünn vor ihren Teamkollegen Janick Berner und Loan Hug durch. Das vereinsinterne Direktduell hatte mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden geendet. Da beide Oftringer Teams in der Folge sämtliche weiteren Partien gewinnen konnten, musste am Ende ein Bonuspunkt aus der Vorrunde über Gold und Silber entscheiden. Dieser gab den Ausschlag zugunsten von Zaugg/Stadelmann, während Berner/Hug Silber holten und damit den Oftringer Doppelsieg perfekt machten.  

Auch in der Kategorie U13 durfte der VC Oftringen jubeln. Mischa und Nikita Kalt starteten mit einer knappen Niederlage gegen den späteren Schweizermeister aus Frauenfeld ins Turnier. Davon liessen sich die Brüder jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Mit jeder Partie steigerten sie sich und belohnten sich für ihre starke Leistung schliesslich mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Für die Gebrüder Kalt ist es die erste Medaille an Schweizermeisterschaften. Den zweiten Schweizermeistertitel für den VC Oftringen sicherten sich Dario Eberhard und Marlon Frei in der Kategorie U17. Mit drei souveränen Siegen erspielten sie sich eine optimale Ausgangslage, sodass die letzte Partie gegen ihre Dauerrivalen aus Mosnang über den Meistertitel entscheiden musste. Nach einem 0:1-Rückstand zu Beginn zeigten die Oftringer mit dem postwendenden Ausgleich sogleich eine Reaktion und drückten dem Spiel fortan ihren Stempel auf. Mit einem überzeugenden 5:1-Erfolg sicherten sich Eberhard/Frei am Ende verdient die Goldmedaille und holten nach 2024 in der U13 ihren zweiten Titel. Mit zwei Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille blickt der VC Oftringen auf äusserst erfolgreiche Schweizermeisterschaften zurück und unterstreicht einmal mehr seine starke Nachwuchsarbeit im Radball.

Oftringer Radballer landen an den U19-Junioren Europameisterschaften knapp neben dem Podest

Am 14. / 15. Mai 2026 fanden im vorarlbergischen Höchst (A) die U19 Junioren Europameisterschaften im Hallenradsport statt. In der Sparte Radball durften Andri Eberhard und Heikki Schaller vom VC Oftringen die Schweizer Farben vertreten. Für die 16-jährigen Junioren und amtierenden U19 Schweizermeister war es der erste Einsatz an einem internationalen Grossanlass. Für das Duo ging es deshalb vor allem darum, ihre Haut gegen die anderen Topteams aus Österreich, Deutschland und Tschechien so teuer wie möglich zu verkaufen. Dies gelang Eberhard/Schaller vor allem am ersten Tag hervorragend.

Im Auftaktspiel gegen Tschechien liessen sich die jungen Schweizer von der beeindruckenden Zuschauerkulisse – rund 700 Fans hatten den Weg in die temporäre Radball- und Kunstradarena gefunden – überhaupt nicht beeindrucken und drückten der Partie von Anfang an ihren Stempel auf. Am Ende resultierte ein verdienter 6:1-Sieg und Eberhard/Schaller durften sich ein erstes Mal von den zahlreich mitgereisten Supportern lautstark feiern lassen. Bereits im nächsten Spiel wartete mit Titelverteidiger Österreich ein echter Härtetest auf die jungen Schweizer. Nach einer äusserst umkämpften ersten Halbzeit, die ausgeglichen 1:1 endete, konnten Eberhard/Schaller mit 3:1 in Führung gehen. Eine Überraschung bahnte sich an. Die Österreicher machten zwar nochmals gewaltig Druck, aber die Schweizer konnten standhalten und den Favoriten mit einem knappen 3:2-Sieg ein Schnippchen schlagen. Nach einem etwas zähen 1:1 Unentschieden gegen Frankreich liessen Eberhard/Schaller zum Abschluss des Tages einen überzeugenden 5:1-Sieg gegen Belgien folgen. Nach dem ersten Tag führten die Schweizer damit etwas überraschend die zwischenzeitliche Rangliste an und hatten die Halbfinalqualifikation bereits auf sicher. 

Am zweiten Tag bestritten Eberhard/Schaller gegen Mitfavorit Deutschland ihr letztes Vorrundenspiel. Gegen die wirbeligen und spielstarken Deutschen fanden die Schweizer leider kein Rezept in der Offensive, während im Gegenzug praktisch jeder Schuss ein Treffer war. 0:6 lautete am Ende das klare Verdikt. Im Halbfinal kam es somit erneut zum Aufeinandertreffen mit dem Heimteam. Trotz des frühen Führungstreffers konnte das Schweizer Duo nicht mehr die gleiche Intensität ins Spiel bringen, wie noch in der ersten Partie. Am Ende setzten sich das Heimteam mit 5:1 durch und zog ins Finale ein. Im Spiel um Bronze mussten die Schweizer erneut gegen die Tschechen antreten. Nachdem auch dieses hart umkämpfte Spiel knapp mit 1:2 verloren ging, blieb Eberhard/Schaller schliesslich nur der undankbare 4. Platz. Die Enttäuschung über die verpasste Medaille war beim Oftringer Duo im ersten Moment verständlicherweise riesig. Trotzdem dürfen die beiden Junioren, die phasenweise mit den Besten mithalten und zwischenzeitlich für Furore sorgen konnten, stolz auf das Gezeigte sein. Falls sie sich erneut qualifizieren sollten, werden sie altershalber zudem noch zwei weitere Gelegenheiten erhalten, an einer Junioren EM auf Medaillenjagd zu gehen. Den EM-Titel holte sich in einem packenden und hochstehenden Finale schliesslich das deutsche Team, das sich knapp aber verdient gegen die Lokalmatadoren aus Österreich durchsetzen konnte.

Oftringer Teams mischen an der SM vorne mit

Die laufende Schweizermeisterschaft geht langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Die Teams des VC Oftringen zeigten in den verschiedenen Kategorien bisher starke Leistungen und mischen im Kampf um die Finalqualifikation teils ganz Vorne mit.

In der NLA haben sich die beiden Routiniers Andreas Zaugg und Rafael Stadelmann nach 20 absolvierten Begegnungen souverän im vorderen Tabellendrittel festgesetzt und belegen hinter Mosnang 1 und Altdorf 1 derzeit den ausgezeichneten dritten Rang. Die Qualifikation für die 1. Finalrunde haben sie bereits auf sicher. Am letzten Spieltag in Möhlin werden sie versuchen, ihren dritten Rang zu verteidigen und sich so für die Finalrunde zwei Bonuspunkte zu sichern. Bereits abgeschlossen ist die Vorrunde in der NLB. Nach einem etwas holprigen Start in die Meisterschaft sind Samuel Niklaus und Mathias Eggen im weiteren Verlauf der Vorrunde immer besser in Fahrt gekommen. Mit dem 5. Rang haben sie den Cut für die Finalqualifikationsrunden schliesslich souverän bewerkstelligt.

Ähnlich ist es den amtierenden U19-Schweizermeistern Andri Eberhard und Heikki Schaller ergangen, die in diesem Jahr erstmals bei den „Grossen“ in der 1. Liga am Start stehen. Nachdem das Duo mit drei Niederlagen resultatmässig bescheiden in die Saison gestartet war, zeigten sie anschliessend eine eindrückliche Aufholjagd und stehen nun zwischenzeitlich auf dem zweiten Platz. Da die Oftringer bereits sämtliche Vorrundenspiele absolviert haben, die Konkurrenten teilweise aber noch einen Spieltag vor sich haben, steht die abschliessende Klassierung noch nicht fest. Dennoch können sich Eberhard/Schaller bereits jetzt über die definitive Qualifikation für die 1. Finalrunde freuen. Als besonderes Highlight durften die beiden Junioren-Nationalspieler im Rahmen der Vorbereitung für die im Mai stattfindende Junioren EM am vergangenen Wochenende im deutschen Neresheim auch noch einen Länderkampf gegen die besten Junioren aus Deutschland und Österreich bestreiten. Während Eberhard/Schaller gegen Österreich 2 und Deutschland 2 zwei souveräne Siege einfahren konnten, mussten sie sich gegen die beiden Topteams jeweils knapp geschlagen geben. Spätestens an der EM wird es die Gelegenheit zur Revanche geben.

In der dritten Liga stehen mit den Gebrüdern Efraim und Jeremia Flury (Oftringen 1) sowie Julian Lanzenecker und Flurin König (Oftringen 2) zwei Oftringer Teams im Einsatz. Nachdem Efraim Flury verletzungsbedingt bereits früh in der Meisterschaft die Segel streichen musste, kämpfe sich Jeremia Flury mit erfahrenen Ersatzspielern an seiner Seite bis auf Zwischenrang 4 vor. Die Chancen auf eine Finalqualifikation sind in Takt. Lanzenecker/König belegen derzeit den 10. Rang und werden versuchen, sich in den verbleibenden Runden in der Tabelle wieder weiter nach vorne zu kämpfen.

In der Kategorie U17, welche dieses Jahr in der Vorrunde gemeinsam mit der U19 ausgetragen wird, belegen Dario Eberhard und Marlon Frei derzeit den guten 4. Platz und sind damit das bestklassierte U17-Team. An der 1. Finalrunde wird es für die letztjährigen Silbermedaillengewinner in der Kategorie U15 darum gehen, sich für den SM-Final in Poleposition zu bringen. In der Kategorie U13 spielen die Gebrüder Nikita und Mischa Kalt ebenfalls eine hervorragende Saison. Zwei Runden vor Abschluss der Vorrunde liegen Kalt/Kalt auf dem sehr guten 3. Zwischenrang und peilen damit klar die Finalqualifikation an. Bei den Jüngsten Radballern in der Kategorie U11 wird die Tabelle bei zwei verbleibenden Spieltagen derzeit von zwei Oftringer Teams angeführt. Von der Tabellenspitze grüssen Loan Hug und Janick Berner, die mit sieben Siegen aus sieben Spielen und insgesamt nur zwei erhaltenen Gegentoren bislang eine makellose Meisterschaft spielen. Nur knapp dahinter liegt das auf diese Saison hin neu formierte Oftringer Duo mit Silas Zaugg und Finn Stadelmann.  Auch die beiden Youngsters sind klar auf Finalkurs.

Oftringer Radballer sorgen doppelt für Furore

Die Radballer des VC Oftringen dürfen auf ein äusserst erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Am Samstagmorgen lösten die amtierenden U19-Schweizermeister Andri Eberhard und Heikki Schaller in der gut besetzten Sonnmatt-Turnhalle unter den Augen von Nationaltrainer Werner Artho auf souveräne Art und Weise das Ticket für die Teilnahme an den diesjährigen Hallenradsport U19-Europameisterschaften. Am Nachmittag doppelten die beiden VCO-Altmeister Andreas Zaugg und Rafael Stadelmann (gemeinsam Schweizermeister 2013) an der 3. Runde der laufenden NLA-Schweizermeisterschaften nach und eroberten sensationell die zwischenzeitliche Tabellenführung.

Aber der Reihe nach. Für die erst 15-jährigen Oftringer Junioren stellt die Teilnahme an der U19-EM, die am 15./16. Mai 2026 im österreichischen Höchst ausgetragen wird, einen weiteren Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere dar. Nachdem Eberhard/Schaller vor einem Jahr in der Quali noch mit Rang 2 Vorlieb nehmen mussten und somit als Ersatzteam an die U19-EM nach Ungarn mitfahren durften, drückten sie der diesjährigen Ausscheidung von Anfang an ihren Stempel auf. In der Endabrechnung konnten sie sich schliesslich mit satten 8 Punkten Vorsprung und lediglich einer einzigen Niederlage aus 12 Begegnungen deutlich vor ihren Verfolgern aus Altdorf und Mosnang absolut verdient durchsetzen. Mit dem Duo Eberhard/Schaller wird erst zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte des VC Oftringen ein eigenes Junioren-Team die Schweizer Farben an einer U19-EM vertreten dürfen.

Coach Andreas Zaugg hatte nach getaner Arbeit nicht lange Zeit, die erfolgreiche EM-Qualifikation mit seinen beiden Schützlingen zu feiern, sondern musste am Nachmittag in der NLA gleich selber in die Hosen. Zusammen mit seinem neuen alten Spielpartner Rafael Stadelmann erwischten die Oftringer vor heimischer Kulisse einen Traumtag. Mit vier Siegen und einem Unentschieden demonstrierten Stadelmann/Zaugg der Konkurrenz eindrücklich, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Unter anderem besiegten sie die amtierenden Schweizermeister und WM-Bronzemedaillengewinner aus Altdorf (Gebrüder Fröhlich) nach grossem Kampf knapp mit 5:4 Toren. Nach dem dritten Spieltag grüsst das Oftringer Duo somit zumindest vorübergehend von der Tabellenspitze der NLA.

Oftringer Junioren weiter auf EM-Kurs

Die VCO Junioren Andri Eberhard (l.) und Heikki Schaller (r.) machten in Altdorf einen weiteren Schritt in Richtung erstmaliger U19 EM-Qualifikation.

Am vergangenen Samstag fand in Altdorf die zweite Runde der Ausscheidung für die diesjährige U19 Junioren Europameisterschaft statt. Im Kampf um das begehrte EM-Ticket ganz vorne mit dabei sind auch die amtierenden U19-Schweizermeister Andri Eberhard und Heikki Schaller. Nachdem das Oftringer Duo bei der letztjährigen Ausscheidung den Sieg knapp verpasste und somit als Ersatzmannschaft an die EM nach Ungarn fahren durfte, lautet das Ziel für dieses Jahr, sich um einen Rang zu verbessern. Nachdem Eberhard/Schaller bei der ersten Ausscheidung in Mosnang vor zwei Wochen alle vier Spiele siegreich gestalten konnten, reisten sie mit 5 Punkten Vorsprung und viel Selbstvertrauen im Gepäck ins Urnerland.

Eberhard/Schaller starteten in Altdorf furios mit einem 10:1-Erfolg gegen ihre jüngeren Teamkameraden (Oftringen 2 mit Dario Eberhard und Marlon Frei) ins Turnier. Gegen Mosnang 2 liessen sie einen ebenso souveränen 9:1-Sieg folgen. Deutlich mehr Gegenwehr leistete in der nächsten Partie Mosnang 1. Obwohl die Oftringer stets ein Tor vorlegen konnten, blieben die Ostschweizer ein hartnäckiger Gegner. Erst in der zweiten Halbzeit konnten sich Eberhard/Schaller dank starken Eckbällen entscheidend distanzieren und schliesslich mit 6:3 siegen. Im letzten Spiel gegen Altdorf konnten die Oftringer kurz nach dem Anpfiff sogleich einen Treffer vorlegen. Leider verpassten sie es anschliessend, ihre Führung weiter auszubauen. Nachdem die Urner ausgeglichen hatten, kassierten die Oftringer aus dem Spielaufbau heraus zwei weitere unglückliche Gegentreffer, während sie wiederholt am gegnerischen Torhüter scheiterten. Zwei Minuten vor dem Ende stand es 1:3 aus Sicht der Oftringer und es drohte die erste Niederlage. Die Oftringer steckten jedoch nicht auf und kämpften sich nochmals zurück. Dank einem direkt verwandelten Eckball von Heikki Schaller und einem satten Schuss von Andri Eberhard gelang den Oftringen doch noch der Ausgleich zum 3:3-Schlussstand.

Nachdem zwei Drittel der Ausscheidung ausgespielt sind, präsentiert sich die Ausgangslage aus Oftringer Sicht wie folgt: Mit 10 Punkten Vorsprung auf ihre nächsten Verfolger vom Radsport Altdorf haben Andri Eberhard und Heikki Schaller das Tor zur erstmaligen Qualifikation für eine Junioren Europameisterschaft weit aufgestossen. An der dritten und letzten Ausscheidung, die am 14. Februar 2026 um 09:30 Uhr in der Sonnmatt in Oftringen vor heimischem Publikum ausgetragen wird, benötigen Eberhard/Schaller somit noch drei Punkte aus vier Spielen, um die Qualifikation definitiv sicherzustellen. Die Oftringer Junioren freuen sich auf hoffentlich zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

Gelungener Auftakt für Oftringen in der Nationalliga A

Die erste Runde der Nationalliga A im Radball wurde am Samstag in Mosnang ausgetragen. Das Team Oftringen mit Feldspieler Andreas Zaugg und Torhüter Rafael Stadelmann zeigte dabei einen gelungenen Saisonstart und holte aus drei Partien zwei Siege und eine Niederlage.

Im ersten Spiel trafen die Aargauer auf den Lokalmatador Mosnang 1. Oftringen geriet bereits früh mit 0:3 in Rückstand, wobei alle drei Gegentreffer aus direkt verwerteten Eckbällen resultierten. Mit zunehmender Spieldauer fand das Duo besser ins Spiel und konnte den Rückstand zeitweise verkürzen. In der zweiten Halbzeit erhitzten sich die Gemüter zunehmend, was den Spielfluss hemmte und sich negativ auf die Leistung der Oftringer auswirkte. Schlussendlich musste man sich Mosnang mit 3:7 geschlagen geben.

Im zweiten Spiel gegen Winterthur präsentierte sich Oftringen deutlich verbessert. Der Start gelang optimal und die Wiggertaler gingen früh mit 1:0 in Führung. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, zur Halbzeit stand es 3:3. Dank eines sehenswerten Eckballtores sowie eines schön herausgespielten Konters entschieden Zaugg und Stadelmann die Partie am Ende knapp, aber verdient mit 5:4 für sich.

Das dritte Spiel gegen Mosnang 2 verlief klar zugunsten der Oftringer. Mit einem sehr guten Start, konsequenter Verteidigungsarbeit und einer starken Eckballquote übernahmen sie rasch die Kontrolle über das Spiel. Bereits zur Halbzeit führte Oftringen mit 4:1. Auch in der zweiten Hälfte liessen sie nichts mehr anbrennen und siegten deutlich mit 8:2.

Mit sechs Punkten aus drei Spielen gelang Andreas Zaugg und Rafael Stadelmann damit ein erfreulicher Einstand in die neue Nationalliga-A-Saison.

(Geschrieben von Adrian Ruf)

Andri und Heikki erkämpfen sich an der U23-SM Silber

Am vergangenen Wochenende fand in der Oftringer Sonnmatt das Finale der U23-Schweizermeisterschaften statt. Parallel dazu wurden erstmals in der Geschichte des Schweizer Radball-Sports in der Kategorie U17 Mädchen sowie bei den Elite Damen auch zwei Schweizer-Meisterinnen gekürt. Für den Veloclub Oftringen in der U23 am Start waren die amtierenden U19-Schweizermeister Andri Eberhard und Heikki Schaller. Die erst 15-jährigen Junioren fügten ihrer starken Saison ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzu und erkämpften sich vor heimischem Publikum sensationell die Silbermedaille. 

Eberhard/Schaller starteten mit einem ungefährdeten 6:0-Sieg gegen Altdorf 1 erfolgreich ins Finale. Auch der nächste Gegner Wetzikon vermochte dem druckvollen Spiel der Oftringer nur in der ersten Halbzeit etwas entgegenzusetzen. Im zweiten Durchgang schalteten Eberhard/Schaller nochmals einen Gang höher und setzten sich schliesslich diskussionslos mit 7:1 Toren durch. Deutlich mehr Gegenwehr leisteten die nächsten Widersacher von Altdorf 2. Die Urner fügten den Oftingern im Juni beim Gewinn des U19-Titels die einzige knappe Niederlage zu, weshalb man sich im Lager der Oftringer erneut auf eine enge Begegnung einstellte. In einer animierten und attraktiven Begegnung legten Eberhard/Schaller stets ein Tor vor, während die Altdorfer zunächst immer wieder verkürzen konnten. In Hälfte zwei gewann das Oftringer Duo mit fortlaufender Spieldauer immer mehr die Oberhand und konnte die umkämpfte Partie schliesslich mit 7:4 für sich entscheiden. Somit kam es im letzten Spiel gegen die amtierenden 1. Liga-Schweizermeister aus Liestal zum grossen Showdown um den Titel. Die Oftringer schafften es dabei trotz furiosem Start nicht, gegen die favorisierten Baselländer eine 2:1-Führung über die Zeit zu retten und mussten kurz vor dem Ende den Ausgleich hinnehmen. Nachdem die reguläre Begegnung 2:2 unentschieden endete, war schliesslich ein Entscheidungsspiel vonnöten. In diesem hatten die Oftringer, trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen, mit 0:3 das deutliche Nachsehen. Trotz der abschliessenden Niederlage zeigte sich Coach Andreas Zaugg mit der Leistung seiner beiden Schützlinge mehr als zufrieden und analysierte: „Heute haben wir nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen.“

Viel Spass, Stürze und Spektakel

45 Teams kämpften am VCO-Plauschturnier um Ruhm und Ehre

Passend zur herbstlichen Stimmung führt der Veloclub Oftringen seit Jahren jeweils Anfang November in der Oftringer Sonnmatt den beliebten Ahorn-Cup durch. Bei diesem traditionellen Plauschturnier mit hohem Spassfaktor erhalten Radball-Neulinge die seltene Gelegenheit, sich in Zweierteams einmal in dieser in jeder Beziehung aussergewöhnlichen Sportart zu versuchen. Wie jedes Jahr kämpften die Teilnehmenden dabei nicht nur mit den gegnerischen Teams, sondern vor allem auch mit den Tücken des speziellen Radballvelos sowie mit den Gesetzen der Schwerkraft. Überhaupt einmal den Ball zu treffen war für die Viele bereits eine grosse Herausforderung. Selbst für Radballversierte war deshalb häufig nur schwer festzustellen, ob der Ball nun mit Absicht ins gegnerische Tor befördert worden oder ob der Torerfolg nicht doch das Produkt eines glücklichen Zufalls war. Auch unfreiwillige Karambolagen und spektakuläre Stürze gehörten häufig zur Tagesordnung und sorgten für Heiterkeit beim Publikum. Grössere Blessuren bei den Teilnehmenden blieben dabei glücklicherweise aus. Nicht so beim Material. Das eine oder andere Radballvelo kam nach dem Turnier um einen Besuch in der Werkstatt nicht herum, schliesslich wurde Mensch und Material bei diesem akrobatischen Plauschwettkampf alles abverlangt.

Neben dem attraktiven Spielgeschehen sorgten die teils kreativen Verkleidungen der Teams für weitere Farbtupfer in der sehr gut besuchten Halle. Nebst den Anfängermannschaften durfte auch der einheimische Radball-Nachwuchs sein Können unter Beweis stellen, während es bei der Kategorie der Ehemaligen für alle Anwesenden gratis Anschauungsunterricht gab, was bei entsprechender Körper- und Ballbeherrschung mit dem Radballvelo alles möglich wäre. Die verantwortlichen des Veloclub Oftringen rund um OK-Präsident und NLA-Radballer Andreas Zaugg freuten sich am Ende nicht nur über einen gelungenen Anlass mit toller Stimmung, sondern auch über das grosse Teilnehmerinteresse mit 45 angemeldeten Teams.

Rang 5 für Andy und Raffi beim SM-Finale

Am vergangenen Wochenende versammelte sich die Hallenradsport-Familie im St. Gallischen Oberbüren zum grossen Finale der laufenden Schweizermeisterschaft in den Sparten Radball und Kunstrad. Genau 20 Jahre nach ihrer ersten gemeinsamen Finalteilnahme vertraten Andy und Raffi die Oftringer Farben nun bereits zum 13. Mal an einem Finalturnier auf höchster Stufe. Nachdem bereits die Finalqualifikation als grosser Erfolg zu werten war, konnte das Duo ohne Druck an die Endrunde fahren. Ohnehin lag die Favoritenrolle für einmal klar bei den anderen Teams, allen voran bei den Gebrüdern Fröhlich aus Altdorf, die sich am Ende wie im Vorjahr verdient den Titel sicherten und die Schweiz am Wochenende vom 7. bis 9. November 2025 zudem an den Weltmeisterschaften in Göppingen (D) vertreten werden. Die Oftringer verfolgten derweil vor allem den Plan, ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und die fantastische Atmosphäre in der sehr gut besetzten Thurzelg-Halle zu geniessen. Andy und Raffi starteten mit einem 2:2-Unentschieden gegen Frauenfeld ansprechend ins Turnier. Mangelnde Effizienz im Abschluss verhinderte ein besseres Resultat gegen die Ostschweizer. Gegen Winterthur gingen die Oftringer zunächst in Führung und gestalteten das Spielgeschehen lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Zürcher leichte Vorteile erspielen und die Partie schliesslich mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Gegen die Titelverteidiger aus Altdorf zeigten Andy/Raffi wiederum einen starken Beginn mit viel Ballbesitz und der zunächst verdienten Führung. Mit der Fortdauer des Spiels kamen die Urner jedoch immer besser in Fahrt, während sie in der Defensive kaum mehr Chancen zuliessen. 2:5 lautete schliesslich das Verdikt aus Sicht der Oftringer. Im letzten Spiel gegen Mosang warfen Andy und Raffi nochmals alles in die Waagschale, auch wenn eine Medaille zu diesem Zeitpunkt bereits ausser Reichweite war. Die Oftringer versuchten gegen die aufsässigen St. Galler alles, mussten ihren Gegnern am Ende aber trotzdem zu einem knappen 3:2-Sieg gratulieren. Die Enttäuschung darüber, dass am Ende „nur“ der fünfte Schlussrang resultierte, hielt sich sowohl bei den beiden Sportlern als auch bei den mitgereisten Oftringer Schlachtenbummlern, die ihre Mannschaft bis zur letzten Sekunde des Turniers lautstark anfeuerten, in Grenzen.

Oftringer Duo im NLA-Final: Vor 20 Jahren gelang das zum ersten Mal

Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg gelang zum 13. Mal in ihrer Karriere den Finaleinzug.

Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg haben es geschafft, sie werden den VC Oftringen am 18. Oktober in Oberbüren zum 13. Mal in ihrer langen Radballlaufbahn im NLA-Final vertreten. Dies gelang ihnen zum ersten Mal vor 20 Jahren im Jahr 2005.

Nachdem die beiden 2017 mit dem aktiven Radballsport aufhörten, begann Andreas Zaugg 2020 wieder mit dem wettkampfmässigen Radballsport auf höchstem Niveau. 2020 (Schweizermeister) und 2021 (Silbermedaille) stand er zusammen mit Lukas Schönenberger für den RMV Mosnang zwei Mal auf dem Podium. Von da an spielte Zaugg zusammen mit Patrick Luder in der NLA für den VC Oftringen. Nachdem die vierte Saison mit Patrick Luder äusserst erfolgreich begonnen hat, wurde Luder viel zu früh durch einen tragischen Arbeitsunfall aus dem Leben gerissen.

Nach kurzer Trainingszeit harmonierten sie bereits wieder sehr gut

Rafael Stadelmann erklärte sich bereit, nach 8 Jahren Pause vom Radballsport, seinem langjährigen Spielpartner Andreas Zaugg zur Seite zu stehen, um die Saison gemeinsam zu beenden. Nach kurzer Trainingszeit harmonieren die beiden bereits wieder sehr gut, auch wenn noch einige Feinheiten optimiert werden können. In der 1. Finalrunde in Altdorf schafften die beiden mit guter Leistung den Einzug in den NLA-Final, dem Höhepunkt im Schweizer Radball.

Die Oftringer begannen stark, führten in den beiden ersten Spielen bis kurz vor Schluss mit 2 Toren Vorsprung und gaben in beiden Spielen den sicher geglaubten Sieg aus den Händen. Trotzdem durften sie zufrieden sein. Immerhin sind das zwei der drei Topteams in der NLA. Im dritten Spiel gegen den aktuellen Schweizermeister aus Altdorf erkämpften sie sich ein 5:5 Unentschieden. Mit viel Selbstvertrauen, aber dem Bewusstsein, dass das vierte Spiel über den Finaleinzug oder das Ausscheiden richten kann, gingen beide Teams mit Vorsicht ins Spiel. Frauenfeld führte zur Halbzeit mit 2:0 Toren. Die Oftringer erspielten sich in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit Chance um Chance, aber für mehr als dem Anschlusstreffer reichte es nicht. Am Schluss schafften die Frauenfelder sogar noch die Siegestreffer zum 4:1 Endstand.

Mit dem Rücken zur Wand im letzten Spiel

Nun standen die Oftringer mit dem Rücken zur Wand, mussten gegen das Team Altdorf 2 (Schweizer Meister 2023) mindestens Unentschieden spielen, um den Finaleinzug zu schaffen. Nachdem die Routiniers in der Halbzeit 0:1 hinten lagen und die Kräfte langsam schwanden, schafften die beiden dank zwei Toren in den ersten 50 Sekunden der zweiten Halbzeit das Spiel zu drehen und nachdem ihnen sogar noch der erste Eckballtreffer des Tages gelang, schaukelten sie dieses Mal das Spiel gekonnt über die Zeit und gewannen 3:2. 

Die Spieler Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg sowie die Betreuer Kari Zaugg und Adrian Ruf und alle Oftringer Supporter freuten sich über den Finaleinzug mindestens so fest, wie vor 20 Jahren bei ihrer Premiere.

(Zofinger Tagblatt)

3T Trainingslager in Tenero – 5 Oftringer Nachwuchsradballer reisten ins Tessin

Am Sonntag 21. September hiess es für die fünf Oftringer Juniorennationalkader Radballer Andri, Heikki, Julian, Dario und Marlon ab nach Tenero ins 3 T Talenttreff ins Tessin. Während 5 Tagen durften die Radballer mit hunderten anderen Sportlern und Sportlerinnen aus den verschiedensten Sportarten trainieren. Nebst dem individuellen Training der jeweiligen Sportart, konnten auch andere Sportarten ausprobiert werden, welche aber im Vorfeld von den Organisatoren zugeteilt wurden. Nebst den Oftringer, waren auch Radballer aus Altdorf und Mosnang mit dabei. Trainiert wurden die Talente von Radball Weltmeister 2002 Paul Looser aus Altdorf (links im Bild) und Remo Sandmeier aus Frauenfeld (rechts im Bild). Am Freitag 26. September hies es nach intensiven Trainingseinheiten wieder Koffern packen. Wohlbehalten, aber ein bisschen müde, trafen die Oftringer Radballer am Freitagabend um 18.00 Uhr pünktlich in der Sonnmatt Turnhalle ein und traten die individuelle Heimreise an.

Intensives Radballwochenende an den NWSM 2025

Am Wochenende vom 6. – 8. September 2025 wurden in der Oftringer Sonnmatt die Nordwestschweizer-Meisterschaften durchgeführt. Insgesamt fanden sich von Freitag bis Sonntag beachtliche 30 Mannschaften in Oftringen ein und kämpften in den verschiedenen Kategorien (U11 bis NLA) um die Nordwestschweizer Titelkrone. Als besonderen sportlichen Leckerbissen war dieses Jahr anstelle einer U19-Konkurrenz eine hochkarätig besetzte Junioren-EM-Revanche ins Programm integriert worden. Den Auftakt in ein langes Radballwochenende machten am Freitagabend die Teams der 3. Liga. Julian spannte für dieses Turnier mit Ondrej zusammen, der erstmals in dem Oftringer Farben einen Wettkampf bestritt. Das Duo erreichte hinter Sieger Wettingen den guten 2. Platz. Den dritten Platz sicherten sich Josia und Dani, die an der NWSM 2025 gleichzeitig ihre Abschiedsvorstellung gaben und das Radballvelo per sofort an den Nagel hängen werden.

Am Samstagmorgen war der Nachwuchs in den Kategorien U13 und U15 an der Reihe. Nikita und Mischa erkämpften sich in der Kategorie U13 hinter Bremgarten und Möhlin den guten 3. Rang, während Dario und Marlon in der Kategorie U15 mit vier Siegen aus vier Spielen souverän den Titel holten. Beim nachfolgenden 1. und 2. Ligaturnier bildete Jery zusammen mit Ondrej, der an diesem Wochenende nicht geschont wurde und gleich zweimal in die Hosen musste, ein Team. Das neu formierte Duo harmonierte ausgezeichnet und holte sich in der Kategorie 2. Liga den Sieg.

Rang Zwei für Andri/Heikki an der Junioren EM-Revanche

Acht Nachwuchs-Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz trafen am späten Samstagnachmittag an der Junioren EM-Revanche, welche im Weltcupmodus (Vorrunde mit zwei Vierergruppen) ausgetragen wurde, aufeinander. Für den VC Oftringen waren Andri und Heikki, erstmals im Trikot der amtierenden U19-Schweizermeister, sowie das neu formierte Duo Julian und Flurin, am Start. Während Andri und Heikki die Vorrunde mit zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang 2 abschlossen und ins Halbfinale vorstossen konnten, mussten Julian und Flurin dem hohen Niveau etwas Tribut zollen, zeigten jedoch trotz drei Niederlagen kämpferisch eine tadellose Leistung. Im Spiel um Rang sieben unterlagen sie dem RC Höchst (AUT) schliesslich knapp im Penaltyschiessen. Andri/Heikki konnten ihr Halbfinale gegen den RSV Wallbach (GER) nach anfänglichem Rückstand dank einem fulminanten Schlussspurt mit 3:2 gewinnen. Im Finale gegen den RC 03 Worfelden (GER) mussten sie sich nach grossem Kampf schliesslich knapp mit 2:3 geschlagen geben und wurden somit gute Zweite.

Gelungener Formtest für Andy/Raffi

Am Sonntagmorgen war die Reihe schliesslich an den Kleinsten. In der Kategorie U11 holten sich Loan und Janick nach einer 2:3-Finalniederlage den guten 2. Platz. Gleich dahinter klassierten sich Silas und Jacob auf Rang 3. Knapp neben dem Podest landete Marco, der für die NWSM mit einem Spieler von Möhlin zusammengespannt hatte und so wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln konnte. Zum Abschluss der NWSM 2025 demonstrierten die Spitzenradballer der Kategorien NLA und NLB ihr Können. Für Andy und Raffi, die in der laufenden NLA-Meisterschaft immer noch Chancen auf eine Finalqualifikation haben, war dies ein willkommener Formtest nach der Sommerpause. Die beiden Routiniers offenbarten bei ihrem Auftritt zwar noch gewisse Abstimmungsprobleme, zeigten phasenweise aber auch schnörkellosen und temporeichen Angriffs-Radball. Nebst einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Nachbarn aus Schöftland gaben sich Andy und Raffi gegen die übrigen vier Teams aus Möhlin keine Blösse und fuhren vier Siege ein. In der NLA-Konkurrenz bedeutete dies für das Oftringer Duo in der Endabrechnung den ersten Rang.

Herbert Zaugg – einmal VCO, immer VCO

Der heute 72-Jährige spielte beim VC Oftringen Radball, war Trainer und Funktionär – und nun setzt er die Radball-velos des Clubs instand.

Eigentlich steht Herbert Zaugg nicht gerne im Mittelpunkt. Wenn es darum geht, Leistungen hervorzuheben, verweist er lieber auf andere. Dabei hat er es sehr wohl verdient, einmal näher vorgestellt zu werden. Denn er ist, auch wenn er das vielleicht nicht gerne liest, auch ein bisschen der «Mister VC Oftringen». Doch der Reihe nach.

Herbert Zaugg, heute 72, besucht die Oberstufe im Schulhaus Sonnmatt, als er den Radballsport kennenlernt. Fritz Nöthiger, ein Klassenkamerad, macht ihm ein Schnuppertraining schmackhaft. Daraus wird mehr: eine Leidenschaft, die ihn durchs Leben begleitet. «Offenbar war ich nicht der Untalentierteste», bemerkt er mit einem Schmunzeln, «es hat mich sofort gepackt.»

Mit Nöthiger in der NLA

Zaugg und Nöthiger bilden ein Duo, zuerst bei den Junioren, danach bei den Aktiven. 1980 gelingt mit dem Gewinn der Schweizer Meisterschaft in der Nationalliga B ein erster Coup, mit dem Aufstieg in die höchste Spielklasse feiern die beiden einen weiteren Grosserfolg. Meisterehren bleiben zwar aus, der VCO bewegt sich meistens im Mittelfeld der Tabelle. Aber Zaugg zählt – wie Nöthiger – während Jahren zu national bewährten Radballkräften. Während Nöthiger vor allem das Tor hütet, ist Zaugg als Feldspieler aktiv.

Als die Karriere zu Ende geht, bleibt er seinem Sport verbunden – als Trainer und Funktionär. Er wird J&S-Coach, betreut die Oftringer Radballer, vermittelt ihnen Wissen und Tipps, sitzt im OK, als in der Oberfeld-Turnhalle der traditionelle GP Oftringen vor grossem Publikum ausgetragen wird. Was immer er tut: Geld gibt es dafür natürlich nicht.
«Der VCO war für mich und ganz viele andere stets eine Herzensangelegenheit», sagt Herbert Zaugg.

Regelmässig im Sonnmatt-Schulhaus

Das Velo ist in seinem heutigen Alltag immer noch zentral. Zum einen unternimmt er mit seinem E-Bike regelmässig ausgedehnte Ausflüge. Zum anderen kümmert er sich im Keller des Sonnmatt-Schulhauses um die Radballvelos des VC Oftringen. Der ehemalige Abteilungsleiter, der oft am Schreibtisch sass, hat durchaus eine handwerkliche Ader und zeigt Geschick als Velomechaniker. Regelmässig steht er an zwei Abenden pro Woche im Einsatz. 

Seit rund drei Jahrzehnten spielt er zwar selbst nicht mehr Radball, verfolgt aber die Szene aufmerksam und coacht ausserdem ein Duo: Sein Sohn Andreas vertritt zusammen mit Rafael Stadelmann den VCO in der Nationalliga A. Darauf ist Herbert Zaugg stolz – und darauf, dass Andreas im Nachwuchsbereich mit jenem Eifer dabei ist, den ihm sein Vater vorgelebt hat.

Was fasziniert den Pensionär heute noch am Sport, den er vor 58 Jahren entdeckt hat? «Mir kommt das Ganze vor wie eine grosse Familie», erklärt er, «jeder kennt jeden, und im Radball dominiert der Kommerz nicht wie in anderen Bereichen. Und das Spiel ist einfach toll. Technik, Kraft, Kondition, Durchhaltevermögen – es braucht einiges, um auf ein hohes Niveau zu gelangen.»

Ausflug mit Beeinträchtigten

Herbert Zaugg ist nicht nur für den Veloclub tätig, sondern auch als Organisator eines speziellen Events. Vor 58 Jahren rief der VCO den jährlichen Ausflug für Menschen mit einer Beeinträchtigung ins Leben. Nun organisiert Zaugg einmal pro Jahr zusammen mit Hans Stadelmann den Anlass, an dem jeweils 40 bis 50 Personen teilnehmen. «Wir versuchen, den Teilnehmenden ein schönes Programm mit einem feinen Mittagessen und Musik zu bieten», sagt er, 

«die Dankbarkeit, die wir von den Leuten erhalten, ist jedes Mal riesig.» Und darum macht er vorläufig weiter. Auch wenn ihn Rückenschmerzen plagen. Aber ein richtiger Radballer hält einiges aus.

© Adrian Gaberthuel, Adi AG

Starker Auftritt von Stadelmann/Zaugg in Mosnang

Anlässlich der letzten NLA-Qualifikationsrunde in Mosnang präsentierten sich Andy Zaugg und Raffi Stadelmann gegenüber dem letzten Spieltag in sämtlichen Belangen deutlich verbessert. Das Zusammenspiel der langjährigen Spielpartner funktioniert immer besser, was sich auch in den Ergebnissen niederschlägt. Das Oftringer Duo holte aus vier Spielen sehr gute sieben Punkte und musste einzig gegen die amtierenden Schweizermeister von Altdorf 1 (Yannick und Timon Fröhlich) eine knappe aber nicht zwingende 4:3-Niederlage einstecken. Dies, nachdem die Oftringer gegen die technisch versierten Innerschweizer zwischenzeitlich sogar mit 3:1 in Führung gelegen hatten. Sowohl gegen die einheimischen Mosliger (4:2) als auch gegen die Kantonsrivalen aus Möhlin (6:3) konnten Stadelmann/Zaugg jedoch zwei sauber herausgespielte Siege einfahren. Gegen Altdorf 2 vermochten die Oftringer dank einer kämpferischen Leistung einen 2-Tore-Rückstand aufzuholen, so dass gegen die Urner am Ende ein leistungsgerechtes 2:2-Unentschieden resultierte. In der Tabelle konnte das VCO-Duo auf Kosten von Altdorf 2 somit noch einen Rang vorrücken und die Qualifikation auf dem guten vierten Rang abschliessen, einen Bonuspunkt inklusive. Weiter geht es für Stadelmann/Zaugg am 27. September 2025 mit der 1. Finalrunde in Altdorf. Dank des in Mosnang eroberten Bonuspunktes bleibt das Minimalziel der Oftringer, sich dort für das SM-Finale mit den besten fünf Teams zu qualifizieren.

VCO-Nachwuchs marschiert am Kinderfest

Eine kleine aber feine Nachwuchs-Delegation des Veloclub Oftringen, angeführt von den frischgebackenen U19-Junioren-Schweizermeistern Andri und Heikki, ist am vergangenen Samstag beim Umzug des Oftringer Kinderfestes mitmarschiert bzw. mitgefahren. Bei Kaiserwetter durften die jungen Sportler der begeisterten Oftringer Bevölkerung am Strassenrand eine kleine Kostprobe ihres Könnens auf dem Radballvelo demonstrieren und dabei feine Gummibärli verteilen. Der VCO bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und tatkräftigen Helfern für den gelungenen Auftritt.

Kompletter SM-Medaillensatz für die VCO Junioren

Beim SM-Finale in Mosnang eroberten die Junioren-Radballer am vergangenen Wochenende gleich mehrfach Edelmetall und sorgten dabei gehörig für Furore. In der Kategorie U19 konnten sich Andri und Heikki in einem extrem spannenden und ausgeglichenen Finale am Ende gegen ihre vier Kontrahenten durchsetzen. Nachdem die Oftringer zwei Spiele gewonnen (gegen Möhlin und Mosnang 2) und eines verloren (gegen Altdorf) hatten, war in der letzten Partie gegen die Lokalmatadoren von Mosnang 1 für den sicheren Gewinn des Titels ein Sieg Pflicht. Frenetisch von zahlreichen Oftringer Schlachtenbummlern angefeuert, hielten Andri und Heikki dem Druck stand und erkämpften sich mit einem knappen 3:2-Sieg schliesslich die verdiente Goldmedaille. Als besondere Ehre durften sie sich als amtierende U19-Meister auch zum ersten Mal ins rote Jersey mit dem weissen Kreuz einkleiden lassen. Für das erfolgreiche Duo war es bereits die fünfte Goldmedaille an nationalen Junioren-Titelkämpfen.

In der parallel zur U19 ausgetragenen U17-Konkurrenz holten sich Dominik und Julian mit zwei äusserst knappen Niederlagen hinter Mosnang und Frauenfeld die Bronzemedaille. Für Dominik war es der letzte Auftritt in den Oftringer Farben, da er sein Radballvelo nach dem SM-Finale an den Nagel hängen wird. 

Silber und Bronze für U11 und U15

In der Kategorie U11 war der VCO gleich mit zwei Teams am Start. Silas und Jacob erreichten in ihrer ersten gemeinsamen Saison, bei der sie auf Anhieb die Finalrunde erreichten, mit vier teils knappen Niederlagen den guten fünften Rang. Loan und Janick zeigten eine starke Finalrunde und mussten nebst zwei Siegen und einem Unentschieden nur eine einzige Niederlage einstecken, so dass sie sich am Ende die Bronzemedaille umhängen lassen durften. Die Freude über ihre erstes SM-Edelmetall war bei den Youngsters entsprechend gross.

Schliesslich wollten auch Dario und Marlon in der Kategorie U15 ein Wörtchen um den Titel mitreden. Nachdem die Oftringer den beiden Frauenfelder Teams sowie der Mannschaft aus Amriswil keine Chance gelassen hatten und optimal ins Turnier gestartet waren, kam es im letzten Spiel zum grossen Showdown gegen die bis dahin ebenfalls makellosen Mosliger. Während der Ball für die Oftringer einfach nicht ins gegnerische Tor wollte, erzielte Mosnang Treffer um Treffer. Schliesslich lagen die Einheimischen mit 4:0 souverän in Führung, ehe Dario und Marlon gegen Ende des Spiels nochmals ihr ganzes Können in die Waagschale warfen und sich auf 3:4 herankämpften. Trotzdem mussten sie sich am Ende knapp geschlagen geben und ihren Konkurrenten zum verdienten Titel gratulieren. Nach der ersten Enttäuschung durften sich Dario und Marlon schliesslich über ein sehr gutes Turnier und die tolle Silbermedaille freuen.

U19-, U15- und U11-Junioren im SM-Finale, 2. Liga steigt ab

Die laufende Schweizermeisterschaft geht langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Am letzten Samstag wollten Dario und Marlon anlässlich der dritten und letzten Finalqualifikation in der Kategorie U15 in Frauenfeld ihre Tabellenführung verteidigen und sich für die Finalrunde drei Bonuspunkte sichern. Kein leichtes Unterfangen, bekamen es die Oftringer doch mit den nominell stärksten Gegnern zu tun. Gegen die beiden Frauenfelder Heimteams zeigten Dario und Marlon eine abgeklärte Leistung und konnten beide Spiele souverän gewinnen. Der Kampf um die drei Bonuspunkte wurde schliesslich im Duell gegen die in der Finalquali bisher ungeschlagenen Mosliger entschieden. Gegen die spielstarken Toggenburger fanden Dario und Marlon leider nie zu ihrem gewohnten Spiel, so dass sie schliesslich mit 0:3 den Kürzeren zogen. Damit werden sie mit einem Bonuspunkt weniger als ihre Kontrahenten in drei Wochen in die Finalrunde steigen und dabei versuchen, den Spiess wieder umzudrehen.

U19 setzt Siegesserie fort

Am Sonntag hiess es für Andri und Heikki in der Kategorie U19 in Mosnang, anlässlich des letzten Spieltages der Vorrunde, ihre Tabellenführung zu behaupten. Dies gelang den Oftringern unter den wachsamen Augen von Coach Andy Zaugg mit Bravour. Andri und Heikki konnten sämtliche Spiele gegen die einheimischen Mosliger Teams auf souveräne Art und Weise für sich entscheiden. Sie beenden die Vorrunde damit ungeschlagen mit 24 Siegen in Folge auf dem verdienten ersten Rang und nehmen drei Bonuspunkte in den SM-Final mit, bei dem die Karten nochmals neu gemischt werden.

2. Liga muss absteigen

Weniger Grund zu Freude hatte am letzten Wochenende das 2. Liga Team mit Jery und Efraim Flury, welches in Mosnang um den Ligaerhalt kämpfte. Nachdem Efi für die letzte und alles entscheidende Runde verletzungsbedingt forfait geben musste, sprang kurzerhand Andri von der U19 ein. Andri und Jery starteten mit einem 4:4-Unentschieden gegen Wetzikon 1, gefolgt von einem 4:1-Sieg gegen Wetzikon 2. Im alles entscheidenden Spiel gegen Mosnang – ein Sieg hätte für den Ligaerhalt gereicht – sündigten die Oftringer leider viel zu oft im Abschluss, so dass ihre Gegner immer wieder zu einfachen Torerfolgen kamen. Eine knappe 3:4-Niederlage besiegelte für die Oftringer schliesslich den Gang in die 3. Liga.

U13 verpasst Finalrunde knapp – beide U11-Teams im Finale

Ebenfalls am Sonntag waren Mischa und Nikita Kalt in Altdorf in der Kategorie U13 im Einsatz. Aus vier Spielen erkämpften sich die Brüder sechs Punkte. Gegen die in der Tabelle vor ihnen klassierten Teams aus Bremgarten und Altdorf zeigten sie eine gute Leistung und verloren mit 2:3 bzw. 2:4 Toren nur knapp. Damit beenden Mischa und Nikita die Vorrunde auf dem 6. Schlussrang und verpassen die Finalqualifikation leider knapp um einen Platz. 

Bereits fix für die Finalrunde qualifiziert haben die beiden U11-Teams Loan/Janick und Silas/Jacob. Die VCO-Youngsters belegen nach Abschluss der Vorrunde hinter Frauenfeld und Mosnang die Ränge drei und vier in der Tabelle und dürfen sich beim Finale Hoffnungen auf eine SM-Medaille machen.

Ein Comeback, eine U15 weiter im Höhenflug und eine volle Halle beim Junioren Fördertraining

Am vergangenen Wochenende herrschte beim VCO in sportlicher Hinsicht wieder einmal Hochbetrieb. Am Samstagnachmittag galt es zunächst für Dario und Marlon in der U15 ernst. Vor heimischem Publikum wollte das U15-Duo in der Oftringer Sonnmatt unbedingt den ersten Grundstein für die Finalqualifikation legen. Und dies gelang dem Duo, welches die Vorrunde mit nur einer einzigen Niederlage im ersten Rang abgeschlossen hatte, mit Bravour. Trotz anfänglicher Nervosität konnten Dario und Marlon sich im Verlaufe des Spieltages von Partie zu Partie steigern und schliesslich sämtliche fünf Partien für sich entscheiden. Nach zwei von drei Spieltagen grüssen sie in der laufenden Finalqualifikation damit erneut von der Tabellenspitze und können somit für das SM-Finale am Wochenende vom 14./15. Juni in Mosnang, bei welchem die besten fünf Teams um den Titel spielen werden, planen.

Comeback eines legendären Duos

Ebenfalls am Samstag war das NLA-Team des VC-Oftringen im Einsatz. Nach dem tragischen Unfalltod von NLA-Spieler Patrick Luder Anfang April war zunächst unklar, ob und wie es für dessen Spielpartner Andy Zaugg in der NLA weitergehen soll. Schliesslich konnte Zauggs ehemaliger Spielpartner Rafael Stadelmann, an dessen Seite er zuvor 25 (!) Saisons gespielt hatte, aus dem Radballruhestand zurückgeholt werden. Nach nur wenigen gemeinsamen Trainings standen Stadelmann/Zaugg nach acht Jahren in Winterthur somit erstmals wieder gemeinsam auf dem Feld. Nach einem etwas holprigen Start gegen Winterthur (1:7-Niederlage) kamen Andy und Raffi immer besser in Schwung und konnten sich aus den verbleibenden drei Spielen mit zwei Siegen (gegen Pfungen und Frauenfeld) und einem Unentschieden (gegen Altdorf 3) satte 10 Punkte erkämpfen. Ein Spieltag vor Abschluss der Vorrunde belegen Andy und Raffi damit den 4. Rang und sind bereits fix für die 1. Finalrunde qualifiziert.

Etwas schwerer taten sich Sämi und Mätu in der NLB bei ihrer zweiten und letzten Finalqualifikation am Sonntag in Altdorf. Das Oftringer NLB-Duo erkämpfte sich 4 Punkte aus 4 Spielen und steht derzeit mit Rang 5 auf dem letzten Finalplatz. Weil die direkt hinter ihnen liegenden Teams Liestal und Schöftland noch vier bzw. fünf Spiele zu absolvieren haben, dürften die Oftringer noch verdrängt werden und die Finalqualifikation damit knapp verpassen.

Grossandrang beim Swiss Cycling Aargau Trainingstag

Am Sonntag fanden sich 22 Nachwuchsradballer verschiedener Alterskategorien aus Schöftland, Möhlin und Oftringen zum alljährlich stattfindenden kantonalen Fördertraining in der Sonnmatt ein. Unter fachkundiger Leitung der Nachwuchscoaches wurde an der Radballtechnik gefeilt, wurden Spielzüge eingeübt und verschiedene Eckballvarianten ausgetüftelt. Natürlich kam auch der Spassfaktor nicht zu kurz und die jungen Sportler durften sich für einmal auch ohne Radballvelo polysportiv betätigen. 

Starker Auftritt der Oftringer am Junioren Länderkampf

Am vergangenen Wochenende durften die Oftringer U19-Junioren Andri Eberhard und Heikki Schaller zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Nati-Trikot auflaufen. Am Junioren-Länderkampf in Möhlin trafen die Hallenradpsort-Nationen Deutschland, Österreich und die Schweiz aufeinander. Als zweite Schweizer Mannschaft neben den Möhliner Lokalmatadoren mussten sich die Oftringer unter den Augen von Nationaltrainer Werner Artho gegen starke Junioren-Mannschaften aus Deutschland und Österreich beweisen.

Andri und Heikki zeigten in der gut besetzten MZH Fuchsrain – frenetisch angefeuert von zahlreichen mitgereisten Oftringer Fans – einen beherzten Auftritt. Im ersten Spiel gegen Deutschland 1 konnte das Oftringer Duo lange sehr gut dagegenhalten, trotzdem setzte es am Ende eine 0:3-Niederlage ab. Gegen das spielstarke Topteam aus Österreich gelang Andri/Heikki zwar ihr erstes Tor, trotzdem mussten sie am Ende mit 1:5 Toren nochmals als Verlierer vom Platz. Von den beiden Niederlagen liessen sich Andri und Heikki jedoch nicht entmutigen. Gegen Deutschland 2 zeigen sie sich sehr ballsicher und gestanden dem Gegner keinen einzigen Treffer, so dass am Ende ein 2:0-Sieg resultierte. Im letzten Spiel gegen Österreich 2 strotzten die jungen Oftringer nochmals vor Spielfreude und feierten einen ungefährdeten und verdienten 9:1-Sieg.

U19-Junioren festigen Leader-Position

Am 13. April 2025 fand in der Oftringer Sonnmatt eine weitere SM-Qualifikationsrunde in der gemischten Kategorie U17/U19 statt. Für den VCO gingen zwei U19-Teams sowie ein U17-Team auf Punktejagd. Andri und Heikki hatten sich in der U19 vorgenommen, ihre aktuelle Leaderposition zu verteidigen. Dies gelang ihnen mit Bravour, konnten sie doch sämtliche vier Partien für sich entscheiden und sich in der Tabelle weiter absetzen. Vor dem letzten Spieltag führen sie die Rangliste souverän und ungeschlagen mit 20 Siegen aus 20 Spielen an. Bevor es für sie in der Meisterschaft in die finale Phase geht, werden Andri und Heikki am 4. Mai 2025 in Möhlin am Länderkampf gegen Deutschland und Österreich als Schweiz 2 zum zweiten Mal in ihrer noch jungen Karriere im Nationaltrikot auflaufen. 

Als zweites U19-Team standen Flurin und Josia im Einsatz. Für Josia war es nach einer mehrmonatigen Verletzungspause der erste Ernstkampf und für ihn ging es primär darum, langsam wieder in den Wettkampf-Rhythmus zu kommen. Mit einem Sieg und drei Niederlagen holte sich das Duo, trotz gewisser Abstimmungsschwierigkeiten, immerhin 3 Punkte und belegt aktuell den 8. Zwischenrang. In der Kategorie U17 hatten Julian und Dominik ihren letzten gemeinsamen Auftritt vor heimischem Publikum, da Dominik sein Radballvelo am Ende der laufenden Saison an den Nagel hängen wird. Julian und Dominik mussten gegen die U19-Teams zwar erwartungsgemäss Federn lassen, konnten die entscheidende Partie gegen ihre U17-Konkurrenten aus Pfungen jedoch mit 6:4 gewinnen. 

Die beiden jüngsten VCO-Teams in der Kategorie U11 waren am gleichen Tag in Möhlin sehr erfolgreich im Einsatz. Loan und Janick holten dabei 10 Punkte aus vier Spielen. Sogar noch etwas besser als ihre Vereinskameraden konnten Silas und Jacob abschneiden. Das auf diese Saison hin neu formierte Duo gewann sämtliche vier Spiele und holte das Punktemaximum. Beide U11-Teams sind nach der Hälfte der Qualifikation auf Finalkurs. 

Traurige Nachricht

Patrick Luder

Liebe Veloclub Oftringen- und Radball Familie

Mit grosser Bestürzung müssen wir euch mitteilen, dass unser guter Freund, Vereinsmitglied und NLA-Radballer Patrick Luder letzten Dienstag Vormittag bei einem tragischen Arbeitsunfall im Wald tödlich verunglückt ist. Fassungslos, schockiert und unfassbar traurig stehen wir vor diesem Verlust. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen.

Wir wünschen ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft und Trost.

Der Vorstand

U15- und U19-Junioren weiterhin voll auf Kurs

In der laufenden Schweizermeisterschaft herrschte am vergangenen Wochenende Hochbetrieb. In fünf unterschiedlichen Ligen bzw. Nachwuchskategorien waren dabei Oftringer Mannschaften im Einsatz und kämpften um wichtige Punkte. In der heimischen Sonnmatt waren am Sonntagmorgen in der Kategorie U17/U19 gleich drei Oftringer Nachtwuchs-Teams im Einsatz. Das U17-Duo Julian Lanzenecker/Dominik Bächli hatte dabei erwartungsgemäss den schwersten Stand. Nach drei Niederlagen konnten sie die Runde mit einem 6:3-Sieg gegen Schöftland doch noch einigermassen versöhnlich abschliessen. Besser erging es dem U19-Team Oftringen 1 in der Besetzung Flurin König/Daniel Meyer (Ersatz für den rekonvaleszenten Josia Schwaninger). König/Meyer zeigten eine gute Leistung und mussten einzig gegen Möhlin eine denkbar knappe 0:1-Niederlage hinnehmen, wobei der entscheidende Treffer erst kurz vor Schluss fiel. Eine Finalqualifikation bleibt weiterhin aus eigener Kraft möglich. Weiterhin makellos in dieser Saison blieben schliesslich die amtierenden U17-Schweizermeister Oftringen 2 (Andri Eberhard / Heikki Schaller). Eberhard/Schaller konnten erneut sämtliche Spiele gewinnen und ihre Tabellenführung damit weiter zementieren. Erster Verfolger des Duos ist neu Altdorf 2 mit sechs Punkten Rückstand (bei einem Spiel mehr). Am Nachmittag mussten die Junioren das Feld für die NLB-Cracks räumen. Das Einheimische Team mit Mathias Eggen/Samuel Niklaus erwischte gegen Kantonsrivale Möhlin einen veritablen Fehlstart und musste am Ende eine knappe 3:4-Niederlage hinnehmen. Eggen/Niklaus liessen sich davon jedoch nicht beirren und gewannen ihre folgenden drei Partien. In der Tabelle belegen sie dank den hinzugewonnenen 9 Punkten derzeit den guten 5. Rang und sind somit auf Kurs für die Finalqualifikation. Ebenfalls in Topverfassung präsentierte sich das Oftringer U15-Duo Dario Eberhard/Marlon Frei, die in Bremgarten zum Einsatz kamen. Eberhard/Frei machten mit ihren Gegnern kurzen Prozess und gewannen ihre drei Spiele, ohne einen einzigen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Auch sie führen die U15-Tabelle mit bisher nur einer einzigen Niederlage weiterhin souverän an und haben die Qualifikation für die 1. Finalrunde bereits auf sicher. Mit 6 wertvollen Punkten im Gepäck kehrten schliesslich Micha und Nikita Kalt von ihrer U13-Runde aus Altdorf zurück. Die Gebrüder Kalt mussten sich dabei einzig Tabellenführer Bremgarten geschlagen gegeben und belegen derzeit den guten fünften Tabellenrang, mit dem sie gerade noch für die Finalrunde qualifiziert wären. Last but not least war das Oftringer 2. Liga-Duo Efraim und Jeremia Flury in Utzenstorf im Einsatz. Für Flury/Flury verlief die Runde mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen nicht nach Wunsch. Derzeit liegen die Gebrüder Flury noch einen Rang vor einem Abstiegsplatz. Sie werden also gefordert sein, an der nächsten Runde möglichst viele Punkte zu holen, um das Abstiegsgespenst wieder zu verscheuchen.

Edelmetall beim Cupfinal in Altdorf

Das Oftringer NLA-Duo Patrick Luder/Andreas Zaugg holt am Cupfinal in Altdorf sensationell Bronze. Verdiente Cupsieger werden die amtierenden Schweizermeister Timon und Yannick Fröhlich von Radsport Altdorf. Bei der gleichentags stattfindenden Ausscheidung für die U19-Junioren-Europameisterschaft erkämpfen sich Andri Eberhard und sein Partner Heikki Schaller den zweiten Rang.

Bereits am letzten NLA-Spieltag vor einer Woche hatte sich angedeutet, dass Luder/Zaugg sich in einer exzellenten Frühform befinden, als das Duo vor heimischer Kulisse vier von fünf Partien siegreich gestalten konnte. Beim Cupfinal in der gut besetzten Radsporthalle in Altdorf knüpften Luder/Zaugg nahtlos an ihre zuletzt gezeigten Leistungen an. Mit zwei deutlichen Siegen gegen Winterthur (NLA) und Möhlin (NLB) sowie einem hart umkämpften Unentschieden gegen Altdorf 2 (NLA) – den Oftringern gelang nach einem fatalen Missverständnis ihrer Gegner praktisch mit der Schlusssirene noch der Ausgleich – stellten Luder/Zaugg als Gruppensieger den Einzug in die Finalrunde souverän sicher. In der Runde der besten Vier mussten Luder/Zaugg beim Kampf um Edelmetall sowohl gegen Mosnang als auch gegen Meister Altdorf 1 eine 2:6- bzw. 3:6-Niederlage einstecken. Da Altdorf 2 seine Finalspiele noch deutlicher verlor, durfte sich das Oftringer-Duo aufgrund der deutlich besseren Tordifferenz am Ende hinter Mosnang und Altdorf 1 über die Bronzemedaille freuen.

Oftringer U19-Junioren als Ersatzteam qualifiziert

Im Vorfeld des Cupfinals fand die letzte Qualifikationsrunde für die U19-Europameisterschaft statt. Der VC Oftringen war mit zwei Nachwuchsteams am Start, wobei sich vor allem die amtierenden U17-Schweizermeister Andri Eberhard und Heikki Schaller noch berechtigte Hoffnungen auf eine direkte Qualifikation machen durften. Die Oftringer lagen vor der letzten Runde drei Punkte hinter Leader Möhlin in Lauerstellung und hätten mit vier Siegen aus vier Spielen aus eigener Kraft ein Entscheidungsspiel erzwingen können. Nach einem souveränen 6:0-Sieg im Auftaktspiel gegen Mosnang stolperten Eberhard/Schaller im zweiten Spiel nach einer schwachen ersten Halbzeit gegen das einheimische Team aus Altdorf und kassierten eine ärgerliche 2:3-Niederlage. Somit waren die Oftringer im Kampf um den Sieg fortan auf Urner Schützenhilfe angewiesen. Nachdem Altdorf Möhlin im nächsten Spiel jedoch mit 1:3 unterlag, war die Entscheidung vorzeitig zu Ungunsten von Eberhard/Schaller gefallen und die Qualifikation entschieden. Dass es den Oftringern abschliessend gelang, ihre Kantonsrivalen im letzten aber letztlich bedeutungslosen Spiel mit 3:1 zu bezwingen, war für die Oftringer Nachwuchsspieler zunächst ein schwacher Trost. Als zweite der Qualifikation werden Eberhard/Schaller trotzdem die Möglichkeit haben, Ende Mai neben Möhlin als Ersatzteam an die Junioren-EM ins ungarische Dad zu reisen und wertvolle Erfahrungen auf internationalem Parkett zu sammeln.

Patrick Luder & Andreas Zaugg überzeugen an der Heimrunde

12 Punkte aus 5 Spielen – Zufriedene Oftringer

Der Velo Club Oftringen empfing gestern Samstag die Topteams in der NLA. Entsprechend war im Vorfeld die Erwartungshaltung, trotz der Schweizer Cup Finalqualifikation vor einer Woche, eher gedämpft.

Im Startspiel gegen Möhlin konnten die Oftringer immer in Führung sein, dies dank 3 Eckballtoren in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte versenkte Patrick Luder noch einen Penalty. Trotz Gegentor kurz vor Schluss hatten die Oftringer das Startspiel im Griff und holten dank dem 4:3 Sieg die ersten 3 Punkte. Das zweite Spiel gegen Winterthur gestaltete sich sehr ausgeglichen. Nach einer 1:0 Führung schafften die Zürcher in der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer. Von Krämpfen in den Armen geplagt, musste Andreas Zaugg in der zweiten Halbzeit auf die Zähne beissen. Nach einem Ballverlust der Winterthurer, verwerteten die Oftringer einen Konter souverän zum vielumjubelten 2:1 Sieg. Im dritten Spiel wartete mit Yannick und Timon Fröhlich die aktuellen Schweizermeister und WM Medailliengewinner von 2023 auf die Heimmannschaft. Nach gutem Spiel in der ersten Hälfte lagen die Oftringer mit 0:2 zurück,  trotzdem wissen Zaugg & Luder, dass sie in jedem Spiel gute Torchancen erarbeiten können. Und so war es Patrick Luder, der auf Zuspiel von Andreas Zaugg direkt nach Wiederanpfiff zum 1:2 einnetzte. Nach einem Eigentor der Altdorfer, waren die Oftringer wieder voll im Spiel angekommen. Nach einer fast geklärten Situation vor dem eigenen Tor, versprang der Ball unglücklich, welches die Urner zum 3:2 ausnützten. Nach einem Distanzschuss von Andreas Zaugg, netzten die Altdorfer zum 4:2 Endstand ins leere Oftringer Tor ein. Im vierten Spiel gegen Altdorf 2 (Schweizermeister 2023) vermochten die Oftringer in der ersten Halbzeit mit 1:0 vorzulegen. Im Verlauf der zweiten Halbzeit gab es durch einen Eckballtreffer den Ausgleich zum 1:1. Nach einer erfolgreichen Abwehr von Patrick Luder, schnappte sich Andreas Zaugg den Ball, fasste sich ein Herz und schloss erfolgreich zum 2:1 ab. Diesen Vorsprung konnten die Oftringer erfolgreich über die Zeit bringen. Im fünften Spiel wartete mit Mosnang ein weiterer hochkaräter auf die Heimmannschaft. Aber bereits früh brachte Patrick Luder den VCO in Führung. Dank einem weiteren Freistosstreffer von Patrick Luder, herlich ins hohe Eck, vermochte die Oftringer mit einer 2:0 Führung in die Halbzeitpause zu gehen. Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Oftringer das eigene Tor dicht machen und trafen noch zweimal ins gegnerische Tor zum 4:0 Erfolg.
Das Oftringer Lager war mit der Ausbeute äusserst zufrieden und liegt nach der 3. NLA Runde (jeder gegen jeden hat einmal gespielt) auf dem zweiten Zwischenrang hinter Altdorf 1 (21 Punkte) und vor dem punktgleichen Mosnang (18 Punkte). Auf Rang 4 folgt der Aufsteiger Altdorf 3 (13 Punkte).

Auffallend ist, dass die Oftringer in der Defensive äusserst stabil sind und wenige Tore erhalten. Sie weisen mit durschnittlich 2 Gegentreffern pro Spiel die beste Defensive auf und auch offensiv haben sie die drittmeisten Tore in den ersten 3 NLA Runden erzielt.

Für die Oftringer findet am kommenden Samstag, direkt nach dem Showdown der Junioren EM Qualifikation, der Schweizer Cup Final ab 14.00 Uhr statt. In der Altdorfer Radballhalle feierte Andreas Zaugg 2020 zusammen mit Lukas Schönenberger den Sieg im Schweizer Cup, dazumals für den RMV Mosnang. Trotz guter Erinnerung und guten Vorzeichen sind die Oftringer realistisch. Die Teams Altdorf, Winterthur und Mosnang sind klar im Vorteil, da sie im Training auf dem schnellen Parkett, wie es in der Altdorfer Radballhalle einen hat, trainineren können. Eine Qualifkation für die Finalspiele der Top 4 wäre natürlich toll und wäre die bisherige Krönung in der vierten NLA Saison, welche Andreas Zaugg und Patrick Luder zusammen bestreiten. Doch in der Gruppenphase müssen sie zuerst die Hürde Altdorf 2 und Winterthur nehmen. Auch der dritte Gruppengegener Möhlin (Gebr. Graf) darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden.

Der Schweizer Cupfinal findet am 22. Februar ab 14.00 Uhr in der Altdorfer Radball Halle statt. In der Gruppe 2 treffen die Oftringer wieder auf die Altdorfer Hauri/Müller, Winterthur mit den Spielern Baumann / Russenberger und die Gebrüder Graf aus Möhlin.

Erster Trainingstag 2025 in Oftringen!

Mit abwechslungsreichen Übungen und wertvollen Tipps von erfahrenen Radballern wurde der Tag für die Jungen zu einem unvergesslichen Erlebnis. Sie feilten an ihrer Technik, stellten ihre Geschicklichkeit unter Beweis und sammelten wertvolle Erfahrungen auf dem Spielfeld. Nach den intensiven Trainingsmomenten wartete ein kulinarisches Highlight: Familie Eberhard verwöhnte alle mit einem köstlichen Mittagessen, das neue Energie für weitere spannende Spiele lieferte.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Radballer aus Rothenburg – euer Besuch hat den Tag noch besonderer gemacht!

Der Radball-Nachwuchs rockt die Halle

Der 29. Grosse Preis von Oftringen stand ganz im Zeichen des Nachwuchses. Verteilt über drei Kategorien kämpften 21 Junioren-Teams in der Oftringer Sonnmatt um den Turniersieg. Einen Doppelsieg für den Veloclub Oftringen gab es in der Kategorie U13/U15, während die U17/U19-Teams gegen starke internationale Konkurrenz Lehrgeld zahlten.

Die Youngsters der Kategorie U11 durften als Erste demonstrieren, wie gut sie den Umgang mit Rad und Ball bereits erlernt hatten. Mit grossem Einsatz wurde verbissen um jeden Ball gekämpft – ein paar unfreiwillige, aber stets folgenlose Sturzeinlagen inklusive. Am Ende setzten sich die Gäste aus der Ostschweizer Radballhochburg Mosnang durch. Das Oftringer Duo Nikita Kalt/Silas Zaugg durfte sich mit Rang drei aber über einen verdienten Podestplatz freuen. Beim folgenden Turnier der Kategorie U13/U15 rauschten die relativ harten Radbälle bereits mit beachtlichem Tempo auf die Torhüter zu. Nach einer spannenden Vorrunde kämpften sich zwei einheimische Duos ins Halbfinale vor, welches beide siegreich gestalten konnten. Im grossen Finale kam es somit zum vereinsinternen Stallduell um den Turniersieg. In einer ausgeglichenen und umkämpften Partie konnten sich schliessliche die „Älteren“ aus der U15 (Dominik Bächli / Julian Lanzenecker) knapp mit 6:4 gegen die „Jüngeren“ aus der U13 (Dario Eberhard / Marlon Frei) durchsetzen.

Chancenlos gegen die Österreicher

Im international hochkarätig besetzten U17/U19-Turnier versuchten drei Oftringer Teams gegen die starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland zu reüssieren. Als Gruppenzweite hinter dem deutschen Team aus Gärtringen vermochten sich nach der Vorrunde lediglich die amtierenden U17-Schweizermeister (Andri Eberhard / Heikki Schaller) als Gruppenzweite für das Halbfinale zu qualifizieren, während die beiden anderen Heimmannschaften ein Platzierungsspiel um die Ränge 7 und 8 austrugen. Im Halbfinale trafen Eberhard/Schaller auf die österreichische Mannschaft aus Höchst, die ihre spielerische Klasse mit einem bis dahin makellosen Auftritt bereits mehrfach hatte aufblitzen lassen. Die spielfreudigen Vorarlberger erwiesen sich auch für Eberhard/Schaller als zu grosse Hürde und verteilten keine Gastgeschenke: das Halbfinale ging diskussionslos mit 1:6 verloren. Wenig überraschendholten sich die talentierten Österreicher, Silbermedaillengewinner an der diesjährigen Junioren-EM, in der Folge überlegen und völlig verdient den Turniersieg. Eberhard/Schaller kämpften im kleinen Finale um das Podium, zogen jedoch gegen die deutschen Gäste aus Gärtringen zum zweiten Male den Kürzeren und mussten mit dem undankbaren vierten Schlussrang vorliebnehmen. Unabhängig vom sportlichen Ausgang zeigte man sich beim VC Oftringen rund um OK-Präsident Andreas Zaugg vor allem stolz, mit acht eigenen Nachwuchsmannschaften vor heimischem Publikum beste Werbung für den Radallsport gemacht zu haben.

Doppelgold für Oftringer Radball-Junioren

Medaillenregen für den VC Oftringen beim Juniorenfinal. Vor heimischer Kulisse holen sich die Oftringer in den Kategorien U13 und U17 den Schweizermeistertitel. Bronze gibt es in der U19.

Den Auftakt zu den Oftringer Festspielen in der temporären «Radballarena» Sonnmatt machte das U13-Duo Dario Eberhard und Marlon Frei. Die Qualifikationssieger waren von Beginn an glänzend aufgelegt und gewannen ihre ersten drei Partien ohne grössere Probleme. Im letzten Spiel kam es gegen Frauenfeld, bereits während der Qualifikation die ärgsten Widersacher der Oftringer, zum entscheidenden Spiel im Kampf um den Titel. Nach einer souveränen 3:0- Halbzeitführung machten es Eberhard/Frei nochmals unnötig spannend und mussten zwi- schenzeitlich gar den Ausgleich hinnehmen. Mit der lautstarken Unterstützung des Heimpub- likums im Rücken gelang den Oftringern kurz vor Schluss doch noch der entscheidende Treffer zum umjubelten Titelgewinn.

Die U17 doppelt nach

Später am Tag wollten es Andri Eberhard und Heikki Schaller ihren jüngeren Vereinskollegen in der Kategorie U17 gleichtun. Auch die amtierenden U15-Schweizermeister starteten als Qualifikationssieger mit drei Bonuspunkten im Gepäck quasi aus der Poleposition. Dennoch agierten Eberhard/Schaller im ersten Spiel gegen Liestal zu Beginn ziemlich nervös und hatten Mühe, richtig in die Partie zu finden, so dass es am Ende prompt eine knappe 1:2-Niederlage absetzte. Von diesem Fehlstart liessen sich die Oftringer aber nicht aus dem Konzept bringen und hielten sich mit Siegen gegen Altdorf (3:2) und Mosnang 3 (7:2) weiterhin im Titelrennen. Die Entscheidung fiel schliesslich im letzten Spiel gegen Mosnang 1. Angepeitscht vom Heim- publikum reichte Eberhard/Schaller in einer ausgeglichenen, hoch umkämpften Partie, in der beide Teams zu ihren Chancen kamen, dank den Bonuspunkten schliesslich ein 2:2-Unent- schieden zum erneuten Titelgewinn. Für das erfolgreiche Oftringer Duo war es nach 2020, 2022 und 2023 bereits die vierte Goldmedaille in einer Nachwuchskategorie.

Die U19 mit Bronze

Weiteres Edelmetall gab es in der Kategorie U19 zu feiern. Frieder Maedje und Daniel Meyer erkämpften sich hinter Möhlin und Wetzikon den guten dritten Rang, konnten im Kampf um den Titel aber leider nicht mitmischen. Knapp neben dem Podest landete das zweite einhei- mische U19-Duo mit Josia Schwaninger und Flurin König, die sich direkt hinter Meyer/Maedje auf Rang vier klassierten. Ebenfalls ohne Medaille blieben die einheimischen Teams in den Kategorien U11 und U15. Die Gebrüder Nikita und Mischa Kalt (U11) konnte ihre guten Leis- tungen in der Qualifikation im Finale leider nicht ganz bestätigen und mussten sich bei ihrer ersten SM-Teilnahme überhaupt mit dem guten aber undankbaren 4. Schlussrang zufrieden- geben. Auch Julian Lanzenecker und Dominik Bächli (U15) verpassten in ihrer ersten gemein- samen Saison den Sprung auf Podest und wurden am Ende Fünfte.

Gelungene Feuertaufe für Oftringer Radball-Junioren

Am Junioren-Länderkampf in Liestal konnten Andri Eberhard und Heikki Schaller vom VC Oftringen zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere im Trikot der Nationalmannschaft antreten. Mit zwei Siegen und einer Niederlage durften sie sich über einen gelungenen Einstand auf internationalem Parkett freuen.


Länderkämpfe, bei denen sich drei Nationen gleichzeitig in den Disziplinen Radball und Kunstrad messen, haben im Hallenradsport Tradition. Beim Kräftemessen vom vergangenen Samstag in Liestal trafen je eine Nachwuchs-Delegation aus der Schweiz, Österreich und Frankreich aufeinander. Für den Tagessieg werden die erzielten Punkte aus den einzelnen Disziplinen am Ende zusammengezählt. Die amtierenden U15-Schweizermeister Eberhard/Schaller waren in der Qualifikation für die diesjährige Junioren-Europameisterschaft zwar knapp gescheitert, wurden aber vom Nationaltrainer mit der
ersten Nomination für einen Länderkampf belohnt. Neben den beiden EM-Teilnehmern Liestal und Mosnang durften sie als drittes einheimisches Radball-Team die Schweizer Farben vertreten. Unterstützt von zahlreichen Oftringern, die extra nach Liestal gereist waren, um ihr Junioren-Team lautstark zu unterstützen, konnten sich Eberhard/Schaller bei ihrem ersten Auftritt im Nationaltrikot gut in Szene setzen.

Die Schweiz reüssiert

Im Auftaktspiel gegen die technisch versierten Österreicher, Junioren EM-Silbermedaillengewinner 2023, hielt das Oftringer Duo vor allem in der 1. Halbzeit gut dagegen, zog am Ende aber mit 1:5 den Kürzeren. Davon unbeeindruckt konnten Eberhard/Schaller ihre nächsten Partien gegen die beiden französischen Juniorenmannschaften siegreich gestalten und für die Schweiz erstmals punkten. Dass
die Schweiz den Länderkampf in der Endabrechnung schliesslich mit deutlichem Vorsprung vor Österreich und Frankreich gewann, welche punktgleich den zweiten Rang belegten, war aus Sicht der Oftringer Junioren am Ende mehr eine Randnotiz. Zu gross war die Freude darüber, dass sie erstmals als Teil der Nationalmannschaft an einem internationalen Wettkampf antreten durften.

Ein Sportler in zwei Welten

Patrick Luder ist Radballer und Groom auf dem Zweiergespann seines Bruders. Wie es zu dieser ungewöhnlichen Kombination kam.

Hoch oben über Oftringen, in der Nähe des Landgasthofs Bad Lauterbach, befindet sich der Bauernhof der Familie Luder.

Patrick Luder, 27, ist dort aufgewachsen. Und heute wieder dort tätig. «Obwohl ich vom Bauern erst nichts wissen wollte», sagt er. Luder lernte Schreiner, arbeitete auch auf diesem Beruf. Als dann ein neues Gebäude entstand, interessierte ihn der heimatliche Hof wieder mehr. Seit einem Jahr ist er nun dort angestellt, wo auch sein älterer Bruder Marcel tätig ist. Dieser wird irgendwann den Hof übernehmen. 

Marcel Luder ist leidenschaftlicher Gespannfahrer. Mit seinem Zweiergespann auch an internationalen Anlässen unterwegs. Und motivierte Patrick, als Groom ebenfalls in den Fahrsport mit einzusteigen. In einer Position, die vergleichbar ist mit jener des Beifahrers in einem Motorrad-Seitenwagen. «Ich bin Lenkhilfe, trage dazu bei, dass das Gespann stabil unterwegs ist», umschreibt er seine Rolle auf dem Gespann.  

Pferde wurden auf dem Hof der Luders schon immer gehalten, geritten ist er jedoch schon länger nicht mehr. «Ich bin da reingerutscht, mittlerweile gefällt es mir aber auch. Ich werde das wohl noch einige Jahre machen», blickt Patrick Luder vor-aus. «Es ist einfach extrem zeitaufwendig, wenn man international unterwegs ist.» Dienstags oder mittwochs erfolgt die Anreise zum Turnier. Am darauffolgenden Sonntag oder Montag ist er wieder zu Hause. Zwei- bis dreimal pro Jahr ist dies der Fall. Der Aufwand wurde im letzten Jahr belohnt. In Le Pin in Frankreich holten die Luders sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft die Silbermedaille. 

Denn Patrick Luder ist nicht nur Gespannfahrer und Angestellter auf dem Hof, er ist auch noch Radballer. Und dies erst noch auf höchstem nationalem Niveau. 

In einem Ferienkurs hat alles begonnen

Elfjährig war Luder, als in einem Ferienpass-Kurs auf dem Oftrin-ger Obristhof Radballlektionen angeboten wurden. Velo fuhr er als Junge schon gern, auch den Weg in die Schule hinunter ins Dorf legte er radelnd zurück. «Dazu ist es ein Ballsport,man spielt es mit einem Partner zu-sammen. Das gefällt mir», erklärt der 27-Jährige seine Faszination für die Sportart Radball.

Er trat dem VC Oftringen bei, das nötige Talent brachte er ebenfalls mit, und stieg bis in die erste Mannschaft auf. Wo er heute mit Routinier Andreas Zaugg zusammenspielt und in der NLA aktuell den dritten Platz belegt.

Sechs Turniere in der regulären Saison

Auch diese Sportart dürfte er noch einige Jahre betreiben, in der Regel stehen zwei Trainings pro Woche auf dem Programm. An sechs Samstagen pro Jahr sind Meisterschaftsrunden an-gesetzt, die jeweils in Turnier-form in einer der Heimhallen eines NLA-Clubs stattfinden. Dazu kommen je nach sportlichem Abschneiden ein Halbfinal- und ein Finalturnier sowie Freundschaftsturniere ausserhalb der Meisterschaftsperiode, die von Januar bis in den Spätsommer hinein dauert, mit einer Pause im Juli und August.

Die Luders führen nicht nur den Hof hoch über Oftringen, sondern führen auch im Auftrag Holzer- und Gärtnerarbeiten aus. Zusammen mit zwei Sportarten auf hohem Niveau ergibt dies ein Pensum, das nicht immer leicht zu bewältigen ist.
«Bei Schönwetterperioden im Sommer kann es schon viel werden», sagt Luder. Ist er lieber Radballer oder mit dem Pferde-gespann unterwegs? «In der Radballhalle halte ich mich lieber auf», sagt er.

Keine Aktivitäten auf dem Hof an einem Spieltag

Als Leistungssportler muss Luder auch darauf achten, dass er sich optimal auf einen Wettkampf vorbereiten kann. Nicht immer einfach, wenn man auf einem Bauernhof lebt. Am Tag einer Radballrunde steht Patrick Luder als Arbeitskraft in der Landwirtschaft nicht zur verfügung. «Dann schlafe ich aus, mache möglichst wenig, trinke am Morgen Kaffee und esse vor der Abfahrt einen Teller Teigwaren.» Etwa eine Stunde vor dem Start der Runde treffen Andreas Zaugg und er am Spielort ein, um dann in der technisch anspruchsvollen Sportart möglichst viele Bälle im gegnerischen Tor zu versenken und mit viel Körperbeherrschung in der Abwehr möglichst wenige Treffer einzukassieren.

Der Sonntag schliesslich gehört in der Regel der Freundin, die im Solothurnischen ebenfalls auf einem Bauernhof lebt. In Patrick Luders Leben hat ganz vieles Platz, und das vermutlich noch für einige Zeit.

(C) Reto Pfister, Zofinger Tagblatt

2. Trainingstag Nachwuchs

Gestern fand in der Turnhalle Sonnmatt der zweite Trainingstag unseres Radball-Nachwuchses statt. Nebst Taktik- und Krafttrainings, gab es auch ein Crashkurs zum Velo flicken unseres Radballmechanikers Herbert Zaugg 🛠️🧰

Vielen Dank ❤️🙏🏼 an alle Beteiligten, welche solche Tage für unsere Jungs ermöglichen.

Starker Start unserer Junioren Teams in die Saison 2024!

Absolut starker Start unserer Junioren Teams in die Saison 2024! 🌟 U13 (Dario/Marlon), U15 I (Domi/Julian) und U17 (Andri/Heikki) sind mit beeindruckenden 100% Siegen Leader. U15 II (Jaron/Sven) meistern ihre erste Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen bravourös. Die U19-Teams (Frieder/Dani) & (Josia/Flu) halten die Bilanz mit 2 Siegen, 2 Niederlagen und 1 Unentschieden ausgeglichen.

1. Trainingstag Nachwuchs

Heute fand in Oftringen der erste, von zwei, Trainingstagen statt. Unser Radballnachwuchs übte sich dabei in Regelkunde, Technikübungen, Schussübungen, Kraftübungen & polysportiven Aktivitäten.

Gold, Silber und Bronze für Oftringer Radballer

23./24. September 2023

Erfolgreicher SM-Final für die Radballer des VC Oftringen. Vor heimischem Publikum erkämpfen sie sich in der Oftringer Sonnmatt dreimal Edelmetall. Das U15-Team stürmt zu Gold und sichert sich den Meistertitel.

Den Auftakt machten am Samstagnachmittag in der 3. Liga die Gebrüder Efraim und Jeremia Flury, die sich erstmals in ihrer gemeinsamen Spielzeit für eine Finalrunde qualifizieren konnten. Nach dem vierten Rang in der Qualifikation war ein Podestplatz das erklärte Ziel des Duos. Flury/Flury zeigten ein sehr gutes Turnier und mussten sich kein einziges Mal bezwingen lassen. Dank zwei Siegen und zwei Unentschieden gelang es ihnen, sich im Klassement um einen Rang zu verbessern, so dass sie sich über die verdiente Bronzemedaille freuen durften.

NLB-Duo schrammt am Aufstieg vorbei

Am Abend wollten es Mathias Eggen und Samuel Niklaus in der NLB ihren Vereinskollegen gleichtun. Die amtierenden 1. Liga-Meister lagen nach der Qualifikation hinter den beiden Teams aus Möhlin in Lauerstellung. Eggen/Niklaus liefen, lautstark unterstützt vom Heimpublikum, zur absoluten Höchstform auf. Mit drei Siegen und einem Unentschieden erzwangen sie am Ende ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die NLA gegen Möhlin 1. Im finalen Duell gegen die Kantonsrivalen herrschte absolute Derbystimmung in der gut besuchten Halle. In einer packenden aber fair geführten Partie behielt Möhlin schliesslich denkbar knapp mit 3:2 die Oberhand. Bei Eggen/Niklaus überwog, trotz des haarscharf verpassten Aufstiegs in die NLA, am Ende die Freude über Silber und die gezeigte Leistung.

U15-Junioren holen Gold

Bei den Junioren am Sonntag schlug in der Kategorie U15 die grosse Stunde von Andri Eberhard und Heikki Schaller. Die amtierenden U13-Meister hatten sich in der Finalqualifikation durchsetzen können und starteten deshalb als Favoriten ins Turnier. Das Duo liess sich davon nicht unter Druck setzen und reihte – getragen vom Heimpublikum – in spielerisch überzeugender Manier Sieg an Sieg. Am Ende durften sich Eberhard/Schaller, nach 2020 und 2022 bereits zum dritten Mal, ungeschlagen die Goldmedaille umhängen lassen. Leider knapp neben dem Podest landeten in der Kategorie U17 Frieder Maedje und Daniel Meyer. In einem äusserst ausgeglichenen Teilnehmerfeld fehlten Maedje/Meyer am Ende ein einziger Punkt für den Sprung aufs Podium