Rang 5 für Andy und Raffi beim SM-Finale

Am vergangenen Wochenende versammelte sich die Hallenradsport-Familie im St. Gallischen Oberbüren zum grossen Finale der laufenden Schweizermeisterschaft in den Sparten Radball und Kunstrad. Genau 20 Jahre nach ihrer ersten gemeinsamen Finalteilnahme vertraten Andy und Raffi die Oftringer Farben nun bereits zum 13. Mal an einem Finalturnier auf höchster Stufe. Nachdem bereits die Finalqualifikation als grosser Erfolg zu werten war, konnte das Duo ohne Druck an die Endrunde fahren. Ohnehin lag die Favoritenrolle für einmal klar bei den anderen Teams, allen voran bei den Gebrüdern Fröhlich aus Altdorf, die sich am Ende wie im Vorjahr verdient den Titel sicherten und die Schweiz am Wochenende vom 7. bis 9. November 2025 zudem an den Weltmeisterschaften in Göppingen (D) vertreten werden. Die Oftringer verfolgten derweil vor allem den Plan, ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen und die fantastische Atmosphäre in der sehr gut besetzten Thurzelg-Halle zu geniessen. Andy und Raffi starteten mit einem 2:2-Unentschieden gegen Frauenfeld ansprechend ins Turnier. Mangelnde Effizienz im Abschluss verhinderte ein besseres Resultat gegen die Ostschweizer. Gegen Winterthur gingen die Oftringer zunächst in Führung und gestalteten das Spielgeschehen lange Zeit ausgeglichen, ehe sich die Zürcher leichte Vorteile erspielen und die Partie schliesslich mit 4:1 für sich entscheiden konnten. Gegen die Titelverteidiger aus Altdorf zeigten Andy/Raffi wiederum einen starken Beginn mit viel Ballbesitz und der zunächst verdienten Führung. Mit der Fortdauer des Spiels kamen die Urner jedoch immer besser in Fahrt, während sie in der Defensive kaum mehr Chancen zuliessen. 2:5 lautete schliesslich das Verdikt aus Sicht der Oftringer. Im letzten Spiel gegen Mosang warfen Andy und Raffi nochmals alles in die Waagschale, auch wenn eine Medaille zu diesem Zeitpunkt bereits ausser Reichweite war. Die Oftringer versuchten gegen die aufsässigen St. Galler alles, mussten ihren Gegnern am Ende aber trotzdem zu einem knappen 3:2-Sieg gratulieren. Die Enttäuschung darüber, dass am Ende „nur“ der fünfte Schlussrang resultierte, hielt sich sowohl bei den beiden Sportlern als auch bei den mitgereisten Oftringer Schlachtenbummlern, die ihre Mannschaft bis zur letzten Sekunde des Turniers lautstark anfeuerten, in Grenzen.