NLA SM 3. Qualifikationsrunde

Rang 3 nach dem ersten Drittel der Meisterschaft

Möhlin, 21. Februar 2015

Am dritten Spieltag mussten Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg vom Veloclub Oftringen in Möhlin gegen die drei Spitzenreiter der letzten Meisterschaft antreten. Im ersten Spiel gegen Mosnang konnten die Oftringer mit einem verschossenen Penalty zwar nur mit einem 2:1 Vorsprung in die Pause, doch in der zweiten Halbzeit hatten sie das Spiel jederzeit im Griff und erzielten einen sicheren 7:1 Sieg. Gegen die Vizeweltmeister aus Altdorf gerieten Stadelmann/Zaugg zuerst in Rückstand. Die beiden konnten aber sofort reagieren und mit einem Eckball-Treffer sogar mit 2:1 in Führung gehen. In der zweiten Halbzeit verhinderte der Oftringer Torhüter Rafael Stadelmann mit einer starken Parade den Ausgleich und Andreas Zaugg erhöhte im Gegenstoss aufs leere Tor auf 3:1. Nach einem starken Zusammenprall zwischen Andi Zaugg und Dominik Planzer musste das Spiel unterbrochen und Andi Zaugg gepflegt werden. Glücklicherweise konnte er danach aber weiterspielen und Oftringen die Partie mit 3:2 gewinnen. Im dritten Spiel gegen Winterthur unterliefen den Oftringern zu viele Fehler, die Winterthur zu Gegentoren verwerten konnte. Stadelmann/Zaugg spielten zu offensiv und versuchten ihre Angriffe zu schnell abzuschliessen. Leider konnten sie das Spiel nicht mehr drehen und verloren es mit 0:5.

„Ich bin mit dem Kopf voll in die Schulter vom entgegenkommenden Planzer geflogen“, meinte Andi Zaugg nach dem Turnier zu seinem Zusammenprall. „Starke Schmerzen in der Schulter und morgen wohl ein steifer Nacken werden das Resultat aus diesem Zusammenprall sein.“ Nach dem dritten Spieltag haben alle Mannschaften je einmal gegeneinander gespielt und es besteht eine erste aussagekräftige Zwischenrangliste. Oftringen konnte sich sehr gut auf dem dritten Rang platzieren, zwei Punkte hinter Altdorf 1 und Winterthur und komfortable fünf Punkte vor Altdorf 2. „Nächsten Samstag treffen wir wieder auf Winterthur. Da müssen wir das Spiel aber anders aufziehen, damit wir nicht wieder untergehen“, so Andi Zaugg zum Ausblick auf den CH-Cupfinal am 28. Februar ab 13:30 Uhr in der Turnhalle Sonnmatt in Oftringen. Zusätzlich zum Cupsieger werden auch die letzten Punkte für die Weltcup Qualifikation vergeben. Oftringen liegt dabei immer noch gut im Rennen. Am Cupfinal spielt neben Stadelmann/Zaugg auch der Küngoldinger Sämi Niklaus für den VMC Männedorf.

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NLA SM 2. Qualifikationsrunde

Die Rückkehr ist dem Duo Stadelmann/Zaugg geglückt

Mosnang, 7. Februar 2015

Nach einem Jahr Trennung ist den Radballern Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg vom Veloclub Oftringen die gemeinsame Rückkehr in die NLA geglückt. Aus ihrem ersten Einsatz in der SM Qualifikation konnten sie 13 Punkte aus 5 Spielen mit nach Hause nehmen.

In der ersten Partie gegen Mosnang 2 sicherten sich Stadelmann/Zaugg einen 7:2 Sieg ohne grossen Aufwand. Mosnang machte die Fehler aus denen die Oftringer Gegentore erzielen und sich für die weiteren Spiele schonen konnten. Auch im zweiten Match gegen Pfungen hätte es eigentlich zur Pause bereits 5:0 heissen sollen, doch die Oftringer vergaben 3 Schüsse aufs leere Tor und führten nur 2:0. Nach der Pause konnte Pfungen den Ausgleich erzielen, doch mit zwei Eckball-Treffern sicherte sich Oftringen einen 4:2 Sieg. In einem hochstehenden Spiel gegen Altdorf 2 kassierten die Oftringer ein paar ungeschickte Gegentreffer. Zudem haderten sie mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters und verloren dadurch etwas am Schwung aus den ersten beiden Partien. Schliesslich endete diese Partie unentschieden 5:5.

Gegen Männedorf folgte eine Partie der speziellen Art. Sämi Niklaus spielte die letzte Saison als Nachfolger von Andi Zaugg für den VC Oftringen. Jetzt ist er bei Männedorf für den verletzten Feldspieler eingesprungen und stand als Gegner auf dem Spielfeld. Doch Oftringen liess durch die Situation nicht ablenken und hatte das Spiel jederzeit im Griff. Stadelmann/Zaugg führten zur Halbzeit bereits mit 4:0 und konnten einen klaren 7:1 Sieg erzielen.

In der letzten Partie gegen Möhlin hatten die Oftringer indes Mühe, ihren Spielrhythmus zu finden. Erst kurz vor der Pause gelang der Ausgleichstreffer zum 2:2. In der zweiten Hälfte konnten sie allerdings nochmals aufdrehen und die Partie mit drei weiteren Treffern 5:2 gewinnen.

„Vor diesem ersten Ernstkampf wussten wir noch nicht so recht, wo wir stehen und ob wir an die Vergangenheit anknüpfen können“ hat Andi Zaugg nach diesem Spieltag gesagt. „Im Cup haben wir nur gegen zwei NLA Mannschaften gespielt, dabei gegen Altdorf 2 wie heute ein Unentschieden erzielt und gegen Winterthur eine Niederlage einstecken müssen. Unsere Position für die SM war dadurch ziemlich schwierig einzuschätzen.“ Stadelmann/Zaugg waren nach diesem ersten SM Einsatz zufrieden, die Form und die Leistung stimmen und lassen zuversichtlich auf die nächste Runde am 21. Februar in Möhlin und den Cupfinal am 28. Februar in Oftringen blicken.

Männedorf mit Sämi Niklaus konnte gegen Möhlin 5:2 gewinnen und verlor die Partien gegen Oftringen, Pfungen und Altdorf 2.

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Cup Halbfinal

Cup Halbfinal in Oftringen

Samstag, 31. Januar 2015

In der Oftringer Sonnmatt-Turnhalle werden zwei der drei Halbfinalturniere im Schweizer Cup ausgetragen. Neben dem NLA Team Stadelmann/Zaugg hat sich auch die 1. Liga Mannschaft Luder/Advincula für den Schweizercup Halbfinal qualifiziert und geniessen in Oftringen Heimrecht.

Halbfinal Gruppe 2

Beginn 12:45 Uhr

Mosnang NLA   Rafael Wohlgensinger   Lukas Schönenberger
Pfungen NLA Severin Waibel Benjamin Waibel
Möhlin NLA Colin Hirter Stefan Lützelschwab
Winterthur   NLB Florencio Monge Marcel Chavez
Oftringen 1. Liga   Patrick Luder Marc Advincula

Halbfinal Gruppe 3

Beginn 16:00 Uhr

Altdorf NLA Roman Schneider Dominik Planzer
Oftringen NLA Rafael Stadelmann Andreas Zaugg
Sirnach NLB Lars Korn Sven Korn
Möhlin NLB Renato Bianco Freddy Soder
Winterthur 1. Liga Attila de Biasio Patrick Hengartner

 

 

GP Oftringen

Applaus gab es nicht nur für die Sieger

Der Oftringer Rafael Stadelmann beendet beim Weltcupheimturnier die Karriere mit einem sechsten Rang

Rafael Stadelmann Nach 22 Jahren voller schöner Erinnerungen fiel es Rafael Stadelmann sichtlich schwer, sich von der Aktivbühne zu verabschieden. Schon vor der letzten Partie, dem Spiel um Rang fünf gegen Dornbirn, gab es erste Tränen. Und so richtig emotional wurde es danach. Der 29-Jährige wurde in würdigem Rahmen vor seinem Publikum mit Ansprachen, gegenseitigen Geschenken und viel Applaus verabschiedet. Rafael Stadelmann bedankte sich bei langjährigen Weggefährten und treuen Sponsoren mit einer erfrischenden Rede, bevor er sein Velo nahm und es sinnbildlich aus der Halle trug. "Ich durfte enorm viel erleben. Vielen Dank."

Zuvor hatte Rafael Stadelmann mit seinem Teamkollegen Sämi Niklaus noch fünf Begegnungen absolviert. Das Startspiel gegen den belgischen Vertreter aus Beringen entschieden die Oftringer erwartungsgemäss mit 3:1 für sich. Auch in den Partien zwei und drei blieb die Überraschung aus, Stadelmann/Niklaus mussten sich Höchst II (1:7) und Winterthur (1:6) klar geschlagen geben. Somit war die Chance auf einen Halbfinalplatz bereits vertan.

Im letzten Gruppenspiel wartete der tschechische Vertreter aus Svitavka. In dieser Partie konnte Rafael Stadelmann seine Routine nochmals voll ausspielen, zeigte im Tor mit guten Reflexen eine starke Leistung und setzte sich mit Feldspieler Sämi Niklaus 6:1 durch. In der Gruppe erreichten die Oftringer den dritten Rang und trafen im Klassierungsspiel auf das österreichische Team aus Dornbirn. Der Match um Platz fünf ging trotz guter Leistung kanpp 1:3 verloren, was aber nach dem Schlusspfiff zur Nebensache wurde.

Insgesamt durfte der Oftringer Trainer Daniel Hunziker mit seinen Schützlingen und Schlussrang sechs zufrieden sein. Sämi Niklaus zeigte bei seinem dritten Weltcup-Eiunsatz den ganzen Tag eine solide Leistung und Rafael Stadelmann liess noch einmal seine Extraklasse aufblitzen.

Im Final standen sich schliesslich die Schweizer Vertreter Winterthur und Altdorf gegenüber. Die beiden Winterthurer Peter Jiricek und Marcel Waldispühl steigerten sich im Verlauf des Tages und dominierten auch das Endspiel. Der 5:1 Finalsieg bedeutete für den RC Winterthur breits den vierten Erfolg an einem Weltcupturnier in Oftringen. Die Altdorfer Roman Schneider und Dominik Planzer durften sich damit trösten, dass sie dank Rang zwei die Gesamtführung vor Winterthur übernehmen konnten. Auf den dritten Platz schaffte es das österreichische Team Höchst II.

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Cupfinal

Schweizer Cup Final

1. März 2014, Oftringen

Als achte und letzte Mannschaft hat sich Oftringen nur dank des besseren Torverhältnisses haarscharf für den Schweizer Cup Final qualifizieren können. Rafael Stadelmann und Sämi Niklaus gingen deshalb am Samstag, 1. März mit gemischten Gefühlen an den Start. Gleich im ersten Spiel mussten sie gegen die WM-Dritten aus Altdorf antreten. Diese erzielten nach 20 Sekunden Spielzeit denn auch bereits den ersten Treffer. Doch bis zur Halbzeit konnten die Oftringer gut mithalten und zu Beginn der zweiten Spielhälfte den Ausgleich erzielen. Aber dann liess Altdorf seine Routine und Abgeklärtheit spielen und zog bis zum 1:5 Schlussresultat davon. Im zweiten Spiel gegen Rheineck agierten beide Mannschaften defensiv. Wie bei wichtigen Spielen üblich, wollte keiner einen Fehler begehen und damit dem Gegner eine Chance für einen Gegenstoss einräumen. Auch hier gerieten die Oftringer in der ersten Halbzeit in Rückstand. Nach der Pause konnte Rheineck den Vorsprung gar noch erhöhen. Oftringen konnte via Penalty den Anschlusstreffer erzielen, dann in den letzten beiden Spielminuten noch zwei weitere Tore verbuchen und somit das Blatt im Spiel wenden. Stadelmann/Niklaus gewannen mit 3:2. Im letzten Gruppenspiel gegen Pfungen geriet Oftringen abermals zuerst in Rückstand. Bis zur Pause konnten sie diesen zweimal wieder aufholen. In der zweiten Hälfte konnten sie ihr Spiel besser aufziehen und den Match mit 4:3 für sich entscheiden. Damit war die Qualifikation für die Finalspiele geglückt.

In die Finalgruppe der letzten Vier wurde das Resultat gegen den Gegner aus der Vorrunde übernommen. Oftringen startete also mit der 1:5 Hypothek gegen Altdorf in die letzten beiden Spiele. Gegen Winterthur hatten sie keine Chance und mussten eine 0:5 Niederlage einstecken. Im letzten Spiel gegen Mosnang ging es um den dritten Platz. Oftringen hatte aufgrund des Torverhältnisses die bessere Ausgangslage, Mosnang musste zudem unbedingt gewinnen, wenn sie sich noch für die Weltcup-Serie qualifizieren wollten. Die Nerven der Spieler (und der Zuschauer) waren entsprechend angespannt, der Match heiss umkämpft. Nach unentschiedenem Pausenstand konnte aber Oftringen das Spiel in der zweiten Halbzeit für sich entscheiden und gewann 5:3.

„Ein sensationelles Resultat, damit hätten wir nie gerechnet“, sagte der glückliche Rafael Stadelmann nach dem Turnier. „In der ersten gemeinsamen Saison gleich auf dem Podest des Cupfinals hat unsere Erwartungen wirklich übertroffen“. Im Spiel um den Cupsieg hat Altdorf die Gegner aus Winterthur regelrecht demontiert. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit hat sich vor allem Dominik Planzer in einen wahren Torrausch gespielt, mehrmals nacheinander Pässe der Winterthurer abfangen und gleich in Tore verwandeln können. Altdorf gewann hoch mit 10:3 und wurde verdient Cupsieger.

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Meisterfeier

Meisterfeier für Andreas Zaugg und Rafael Stadelmann

Samstag, 11. Januar 2014

Andi Zaugg / Rafael Stadelmann
Weitere Bilder sind im Fotoalbum

 

Dann betraten sie den Saal des Heimatmuseums «Alter Löwen» in Oftringen: Rafael Stadelmann und Andreas Zaugg. Erwartet von 75 Gästen, die von den Schweizer Meistern mit Handschlag persönlich begrüsst wurden. Währenddessen sorgte die Musikgesellschaft Oftringen-Küngoldingen für den richtigen Ton.

Der Einladung für die Meisterfeier waren nebst Vereinsmitgliedern des organisierenden VMC Oftringen auch Sponsoren und 80 Prozent der Oftringer Regierung, wie es VMCO-Präsident René Lüscher formulierte, sprich Julius Fischer, Hans Pauli, Hanspeter Schläfli und René Wullschleger, gefolgt. Letzterer sagte in seiner Rede: «Ich werde den 19. Oktober nie vergessen.» Der Vizeammann hatte dem spannenden SM-Finaltag in Oftringen beigewohnt und sich schon da mit den Radballern über den Titelgewinn gefreut. Er umschrieb, wie wohl er sich in der «Radballfamilie» fühle, obwohl sein eigener Versuch mit dem Radballvelo einst scheiterte. Wullschleger lobte die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, Kameradschaft und unermüdlichem Einsatz und löste an der Meisterfeier sein Versprechen ein. «Ich sagte immer, ich biete die Musik auf, wenn ihr den Titel holt. Schön, dass beides geklappt hat.»

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